Sportmix Kein Grund zum Gruseln

Sein Treffer zählt nach Videobeweis:­ Luke Pither. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Freiburg (mib). Süßes oder Saures? Wenn man damit die sportliche Situation des EHC Freiburg charakterisieren möchte, lautet die Antwort ganz klar: Süßes. Denn: Die Wölfe besiegten an Halloween zunächst die Bayreuth Tigers mit 3:1 (0:0, 1:1, 2:0), ehe der Verein mitteilte, dass die Verträge der sportlichen Führung vorzeitig um eine weitere Saison verlängert wurden – Peter Russell (Trainer) und Daniel Heinrizi (Sportlicher Leiter) bleiben.

„Unsere Mannschaft hat sich in den vergangenen sechs Monaten strukturell enorm entwickelt und ist im Begriff, diesen positiven Trend weiterzuführen. Diese Entwicklung ist auch auf Daniel Heinrizi zurückzuführen“, lässt EHC-Präsident Michael Müller wissen.

Werner Karlin, erster Vorsitzender des EHC Freiburg, meint dazu: „Die Handschrift von Peter Russell ist deutlich zu erkennen. Unser Team spielt ein neues Spielsystem, das attraktiv und dynamisch anzusehen ist. Auch aus den Reihen der Spieler bekommt er sehr viel Wertschätzung.“

Gegen die Raubkatzen aus der Wagner-Stadt schlüpften die Wölfe in ihre gruseligen Halloween-Trikots und brauchten eine halbe Stunde, bis sie den Puck zum ersten Mal im Kasten der Gäste untergebracht hatten. Sie hatten nochmals den Druck erhöht und durften erst jubeln, als der Videobeweis den Treffer von Luke Pither bestätigte.

Fünf Minuten nach der Führung markierten die Gäste vor rund 2900 Zuschauern durch den Finnen Ville Järveläinen den Ausgleich. Ein Powerplay brachte den EHC im spannenden Schlussdrittel auf die Siegerstraße. Topscorer Cam Spiro wartete lange und schoss Keeper Timo Herden hinter dessen Rücken an – 2:1 (52.). Drei Minuten später machten die Wölfe den Deckel drauf. Chris Billich fand mit einem präzisen Pass Nick Pageau, der zum 3:1 einnetzte.

Tore: 1:0 (29:17) Luke Pither (Cam Spiro, Marvin Neher), 1:1 (34:05) Ville Järveläinen (Markus Lillich, Tomas Schmidt), 2:1 (51:10) Cam Spiro (Nick Pageau, Luke Pither), 3:1 (54:11) Nick Pageau (Christian Billich, Nikolas Linsenmaier). Strafminuten: Freiburg 4, Bayreuth 8. Z.: 2875.

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