Sportmix Mit Zuversicht in den weiteren Saisonverlauf

Die Oberbadische, 11.10.2017 18:49 Uhr

Weil am Rhein (lu). Einen passablen Start in die neue Saison in der 1. Bundesliga-Süd hat das Luftpistolenteam des ESV Weil hingelegt (wir berichteten). Zum Auftakt gab es zwar eine nicht eingeplante 2:3-Niederlage gegen Aufsteiger SV Peiting, tags drauf aber revanchierte sich die Mannschaft, die seit 19 Jahren in der ersten Bundesliga schießt, mit einem eigentlich unerwarteten 3:2 gegen Favorit SGi Waldenburg.

Eines war in beiden Duellen allerdings gleich: Beide Male war es superspannend. Letztlich entschied jeweils ein Stechen über Sieg und Niederlage.

„Knapper und spannender geht’s vermutlich kaum mehr“, urteilte denn auch Trainerin Helga Kopp mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Insgesamt war sie mit den Schießleistungen ihrer Schützlinge aber sehr zufrieden. 1879 Ringe am ersten Tag und am zweiten sogar 1885 Ringe, das seien in der Tat Klasse-Leistungen. Vor allem die Ergebnisse des Youngsters Luca Schröder mit 378 Ringen gegen Peiting sowie 376 Ringen gegen Waldenburg zollten ihr höchsten Respekt ab. „Der 21-Jährige ist ein wahrer Glücksgriff“, lobte sie.

Und Nervenstärke habe er obendrein. Als es nämlich ins Stechen ging, schoss er mit einer „Neun“ seine Mannschaft auf die Siegerstraße.

„Auf das Top-Duo Pavel Svetlik und Michael Schwald ist ohnehin Verlass“, so die Trainerin, die früher einmal den Damen-Landeskader trainierte und heute selbst noch in der Württembergliga schießt. Während der Tscheche am Wochenende zweimal als Sieger vom Stand ging, verbuchte der Hauinger Schwald nur einen Zähler. Am ersten Tag verlor die Nummer zwei des ESV knapp mit einen Ring, dann trumpfte er indes mit starken 383 Ringen auf.

Nach diesem Auftakt und den guten Ergebnissen geht Trainerin Helga Kopp zuversichtlich in den weiteren Verlauf der Saison, in der am 21./22. Oktober der Heimkampf in der Ötlinger Mehrzweckhalle für den ESV Weil ansteht.

Im oberen Tabellendrittel will sie allemal landen. Und wie sieht es mit der Qualifikation für die DM-Endrunde aus? Dazu braucht eines einen Platz unter den ersten Vier. „Nun ja, machbar wäre es“, gibt sie sich zumindest vorsichtig optimistisch.

 
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