Sportmix Neue Gewichtsklasse im Blick

Moritz Huber beim Reißen. Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Nach dem dritten Wettkampf steht der SV Germania Obrigheim, für den Moritz Huber seit dieser Saison an die Hantel geht, ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz der 1. Bundesliga. Der ehemalige Heber des KSV 02 Lörrach hat nicht unerheblich zu dieser Spitzenplatzierung beigetragen.

Obrigheim (pd). Allerdings steht für Obrigheim der Spitzenkampf gegen den SSV Samswegen, den amtierenden Deutschen Meister, noch aus.

Nach seinem gelungenen Bundesliga-Einstieg konnte sich Huber beim zweiten Erstbundesliga-Wettkampf wegen einer Grippe nicht steigern. Doch am vergangenen Samstag im dritten Saison-Wettkampf gegen den AC Mutterstadt zeigte er sich wieder in guter Form und deutlich leichter! Und das aus gutem Grund.

Stark: Huber bringt im Zweikampf 270 Kilogramm zur Hochstrecke

Die International Weightlifting Federation (IWF) beschloss Ende letzten Jahres neue Gewichtsklassen. Moritz Hubers angestammte Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm wurde gestrichen. Anfang des Jahres hatte sich der Neu-Obrigheimer für die nächst höhere Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm entschieden. „Ich legte an Gewicht zu, konnte das aber nicht in mehr Leistung umsetzen“, betonte er. Daher entschloss sich Moritz Huber nun, zukünftig in der 67 Kilogramm-Klasse an die Hantel zu gehen. Eine kluge Entscheidung, wie die Ergebnisse in den Bundesliga-Kämpfen gezeigt haben.

Bisher liegt der Ex-Lörracher gut im Plan. Beim Wettkampf am Samstag ging er bereits mit 69 Kilogramm Körpergewicht an die Hantel. Im Reißen stieg er mit 112 Kilogramm in den Wettkampf und steigerte sich in den beiden weiteren Versuchen auf 117 und 120 Kilogramm. In allen drei Versuchen brachte er das jeweilige Hantelgewicht ohne Wackler zur Hochstrecke.

Auch im Stoßen zeigte er nur gültige Versuche und stemmte am Ende 150 Kilogramm in die Höhe. Diese 270 Kilogramm im Zweikampf sind exakt die geforderte Norm in der Klasse bis 67 Kilogramm.

Dieselbe Leistung, allerdings mit zwei Kilogramm Körpergewicht weniger, hat sich Moritz vorgenommen, bei den in zwei Wochen anstehenden Deutschen Meisterschaften zu stemmen. Die nationalen Titelkämpfe finden in Obrigheim statt. Das ist sozusagen ein Heimspiel für ihn.

Die Leistung von 270 Kilogramm ergaben in der Endabrechnung für Huber 137 Relativpunkte. Damit konnte er wieder viele Punkte zum Gesamtergebnis seiner Mannschaft beisteuern. Nach einem sehr spannenden Wettkampf nahm der SV Germania Obrigheim in Mutterstadt alle drei Sieg-Punkte mit nach Hause.

Neu ist für Moritz Huber aber nicht nur das Wettkampfgewicht. Seit Oktober dieses Jahres studiert er an der Universität Heidelberg Biowissenschaften. Unterstützt wird er dabei durch das Spitzensport-Stipendium der Metropolregion Rhein-Neckar. Damit soll der Spagat zwischen Ausbildung und Sport gelingen.

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