Sportmix Pageau trifft und bereitet Tore vor

Nick Pageau, Spieler des Abends. Foto: Grant Hubbs

Von Adrian Oser

Freiburg. Der EHC Freiburg hat am dritten Spieltag mit 5:1 (1:0/2:0/2:1) gegen die Ravensburg Towerstars gewonnen. Spieler des Abends Nick Pageau eröffnete den Torreigen nach gut zehn Minuten und bereitete die letzten beiden Treffer vor.

EHC-Trainer Robert Hoffmann musste weiterhin auf die beiden Langzeitverletzten Luca Trinkberger und Marvin Neher verzichten, dafür kam der zuletzt angeschlagene Nikolas Linsenmaier in die Mannschaft zurück. 1524 Zuschauer verwandelten die Echte-Helden-Arena in einen Hexenkessel und bekamen dafür ein schnelles und offensiv ausgerichtetes Spiel auf höchstem Niveau geliefert.

In der Anfangsphase hatten die Gäste aus Ravensburg trotz eines offenen Schlagabtauschs den Schlittschuh leicht vorne, konnten ihre Chancen aber nicht verwerten. Und das, obwohl Freiburgs Torhüter Patrik Cerveny Zeit gebraucht hatte, um ins Spiel zu finden. Die erste nennenswerte Torchance gehörte dem noch 18-jährigen Oleg Leon Tschwanow, der den Puck knapp über das Tor zimmerte. Im Gegenzug war es Alexander Dosch, der zweimal an Cerveny scheiterte.

Besser machte es dann wenige Augenblicke später Nick Pageau, dessen strammer Schuss vom Innenpfosten über die Torlinie gelenkt wurde. In der Folge versuchte Freiburg den Druck aufrecht zu erhalten, lief aber immer wieder in gefährliche Konter. Doch spätestens an Cerveny, der sich im Laufe des Spiels steigerte und sicherer wurde, war Endstation.

Die erste Drittelpause tat dem Spiel keinen Abbruch und so blieb es auch im Mittelabschnitt bei einem offenen Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. Begünstigt durch ein Überzahlspiel in der 26. Spielminute erhöhte Freiburg sogar noch einmal die Schlagzahl, der Puck fand aber keinen Weg ins Tor. In der 36. Spielminute verhinderte Cerveny mit einer überragenden Parade einen Gegentreffer. Auf der anderen Seite tauchte plötzlich Nikolas Linsenmaier frei vor Langmann auf und verwertete den Rebound nach Schuss von Patrick Kurz aus der Luft zum 2:0. Nur 84 Sekunden später nutzte Jordan George eine Unachtsamkeit der Ravensburger aus und sorgte per Abstauber – ähnlich wie zuvor Linsenmaier - zum 3:0-Pausenstand.

Ravensburgs Trainer Peter Russell war nach dem zweiten Drittel sichtlich bedient. In der 42. Minute dürfte dem 47-Jährigen für einen Moment sogar das Herz stehengeblieben sein: Bei angezeigter Strafe gegen Freiburg verfehlte ein misslungener Rückpass das eigene leere Tor nur knapp. In der anschließenden Überzahl drängten die Towerstars auf den Anschlusstreffer, doch Cerveny schien heute unüberwindbar zu sein. Kurz vor Ablauf der Strafzeit hatte Christoph Kiefersauer sogar das nächste Tor für Freiburg auf dem Schläger. Wiederum nur kurze Zeit später schlenzte Pageau den Puck vors Tor zu Danner, der ebenfalls knapp verfehlte.

Freiburg hatte einmal mehr eine dominante Phase, in der sich Ravensburg lediglich durch ein Foulspiel dagegen stemmte. Im darauffolgenden Überzahlspiel hämmerte Bietigheim-Neuzugang Calvin Pokorny nach nur 47 Sekunden den Puck unhaltbar ins Netz. Mit jedem Treffer schien der Mannschaft nun mehr die Last und der Frust der vergangenen Woche von den Schultern zu fallen.

Nur drei Minuten später, in der 50. Spielminute, wurde Scott Allen von einem Schläger im Gesicht getroffen und sackte dadurch zunächst auf den Boden. Da Freiburg in Scheibenbesitz blieb, stand Allen wieder auf und bekam einen platzierten Pass von Jordan George auf den Schläger und netzte eiskalt zum 5:0 ein. Elf Sekunden vor Ende verhinderte der Ex-Freiburger Georgiy Saakyan mit einem hart erarbeiteten Treffer doch noch den Shutout von Patrik Cerveny.

Tore: 1:0 (11.) Pageau (George, Allen), 2:0 (37.) Linsenmaier (Kurz, McLellan), 3:0 (38) George (Danner, Allen), 4:0 (48) Pokorny (George, Pageau) - PP1, 5:0 (50.) Allen (George, Pageau), 5:1 (60.) Saakyan (Pfaffengut, Zucker). Strafminuten: Freiburg 4, Ravensburg 6.

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