Sportmix Perfektes Wochenende für den EHC Freiburg

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Kampf um den Puck vor dem Tor von Luis Benzing (EHC Freiburg). Foto: Grant Hubbs

Freiburg (ado). Der EHC Freiburg bleibt durch den 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)-Arbeitssieg gegen die Dresdner Eislöwen weiterhin auf der Siegerstraße und fährt das erste Sechs-Punkte-Wochenende in der laufenden Saison ein. 902 Zuschauer sahen in der Echte-Helden-Arena nicht nur ein sehr nervenaufreibendes Match, sondern auch zwei starke Torhüter, die ihre Gegenspieler regelrecht zur Verzweiflung brachten.

Gerade erst hatte sich das Freiburger Lazarett geleert, da beklagen die Wölfe den nächsten Ausfall. Stürmer Lennart Otten hatte sich beim Freitagsspiel eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird rund acht Wochen fehlen.

Aber auch ohne Verstärkung des DEL-Kooperationspartners Schwenninger Wild Wings konnte EHC-Cheftrainer Robert Hoffmann auf 20 Spieler zurückgreifen. Die Gäste aus Dresden reisten mit der maximalen Mannschaftsstärke von 21 Spielern an. Unter ihnen auch Torhüter Janick Schwendener, der Woche für Woche zeigt, dass seine Verpflichtung goldrichtig war.

Im ersten Spielabschnitt tasteten sich die beiden Gegner noch ab, ohne dabei die vorhandenen Torchancen auszunutzen. So ging es torlos in die erste Pause.

Den besseren Start in den Mittelabschnitt hatten die Gäste, die bereits nach 90 Sekunden durch Jordan Knackstedt hätten in Führung gehen müssen. Kurz darauf leitete EHC-Topscorer Jordan George einen Angriff über die rechte Seite ein und setzte den mitgelaufenen Scott Allen in Szene, der per Handgelenkschuss die Führung bescherte (25. Spielminute). Kurz darauf agierten beide Mannschaften mit je einem Spieler weniger auf dem Eis, wodurch die verbliebenen Spieler mehr Platz auf dem Eis hatten. Diesen Platz hatte plötzlich Knackstedt, der nach einem langen Zuspiel alleine vor Benzing auftauchte und die Chance zum Ausgleich vergab. Zwei Minuten vor Drittelende verpassten auf Freiburger Seite sowohl Nick Pageau von der blauen Linie als auch Nikolas Linsenmaier aus kurzer Distanz, die Führung auszubauen.

Im Schlussabschnitt waren erneut keine 90 Sekunden gespielt, da kam der EHC Freiburg zunächst durch Simon Danner von der blauen Linie und anschließend durch Liam Finlay aus kurzer Distanz zu weiteren Torchancen. Kurz darauf – quasi wieder im Gegenzug – scheiterten die Dresdner erneut an Luis Benzing, der dem Dresdner Gestochere standhielt.

In der 46. Spielminute musste sich der 21-Jährige dann nach einem platzierten Schuss des Schweden Johan Porsberger geschlagen geben. Nach dem späten Ausgleich war jedem klar, dass der nächste Treffer das Spiel entscheiden würde, weshalb nun vor allem kompakte Defensivarbeit zum Zuge kam. In der 54. Minute folgte dann die Showeinlage von Tyson McLellan, der seine Gegenspieler zunächst mit einem Move aussteigen ließ und den Puck dann entscheidend für Marc Wittfoth abgelegt hatte, der per Schlagschuss ins lange Eck die erneute Führung herstellte. Dresden hatte nun nichts mehr zu verlieren und warf alles nach vorne. Doch auch die druckvollen Schlussminuten änderten nichts mehr am Spielstand und dem zweiten Freiburger Sieg an diesem Wochenende.

Bereits am Dienstag (19.30 Uhr) findet das Nachholspiel des EHC gegen die Eispiraten Crimmitschau statt.

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