Sportmix Peter Russell heißt der Trainer des Jahres

Peter Russell wird gleich in seiner ersten Saison zum besten Coach der Liga gewählt.Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd/nod). Die DEL2-Saison ist angesichts der Corona-Pandemie Geschichte. Nun wählten die Beteiligten ihre besten Protagonisten. Dabei haben der EHC Freiburg und die Heilbronner Falken bei der Wahl gewaltig abgeräumt.

An der Abstimmung für die Akteure des Jahres, welche von der Eishockey NEWS organisiert wird, nahmen neben den Trainern der 14 DEL2-Klubs auch die Kapitäne aller Teams, die Offiziellen der Liga, SpradeTV und das Fachmagazin Eishockey NEWS teil.

Die Wahl zum besten Torhüter hat Ben Meisner vom EHC Freiburg deutlich für sich entschieden. Seine Fangquote lag bei 92,15 Prozent mit einem Gegentorschnitt von 2,55. Mit sechs Shutouts stellte Meisner den diesjährigen Spitzenwert auf.

Der EHC Freiburg stellt auch den besten Trainer des Jahres. Peter Russell übernahm im Sommer 2019 die Mannschaft der Wölfe und formte sie zu einer starken Einheit auf und neben dem Eis. Russell gilt als großer Motivator und bleibt dem EHC auch in der kommenden Spielzeit erhalten. Bei der Wahl setzte sich der gebürtige Schotte mit großer Mehrheit durch.

„Über die Auszeichnung bin ich überglücklich. Das ist eine super Errungenschaft. Ohne eine solch tolle Mannschaft, Daniel Heinrizi und den ganzen Verein wäre das nicht möglich gewesen. Ich könnte nicht glücklicher sein. Aus Großbritannien kommend, in meinem ersten Jahr in Deutschland so eine Auszeichnung zu erhalten, ist fantastisch, und ich bedanke mich bei jedem dafür,“ meinte Russell.

Die Wölfe sind auch ein Garant für Fair Play: Nach der Saison 2016/2017 und der vergangenen Spielzeit sind die Breisgauer erneut das Team mit den wenigsten Strafminuten. Mit einem Unterschied: Mussten die Wölfe im vergangenen Jahr in den Playdowns antreten, so konnten die Wölfe die Spielzeit als Hauptrundendritter abschließen. Insgesamt kassierte Freiburg 529 Strafminuten.

Stürmer Dylan Wruck hatte wesentlichen Anteil am Erfolg der Heilbronner Falken und setzte sich in den Augen der Fachleute bei der Wahl zum Spieler des Jahres gegen eine starke Konkurrenz klar durch. Zudem sicherte sich der Deutsch-Kanadier die Auszeichnung zum besten Stürmer in der Liga. Die 64 Vorlagen waren in diesem Jahr Liga-Bestwert.

Den besten Verteidiger stellen auch die Heilbronner Falken mit Ian Brady. Er wechselte im Sommer zu den Falken und spielte seine erste Saison in der DEL2. Als Verteidiger gelangen ihm zwölf Tore und er steuerte 44 Assists bei.

Mit Yannik Valenti wurde ein weiterer Spieler der Falken zum Besten in seiner Kategorie Rookie des Jahres gewählt. In 37 Spielen erzielte der Stürmer 21 Treffer und gab 21 Assists. Dabei gelangen ihm 13 Powerplaytreffer.

Alle Auszeichnungen:

Bester Goalie: Ben Meisner (EHC Freiburg). Bester Verteidiger: Ian Brady (Heilbronner Falken). Bester Stürmer: Dylan Wruck (Heilbronner Falken). Bester Rookie: Yannik Valenti (Heilbronner Falken). Bester Trainer: Peter Russell (EHC Freiburg). Bester Spieler: Dylan Wruck (Heilbronner Falken). Gewinner der Hauptrunde: Löwen Frankfurt. Fair Play-Gewinner: EHC Freiburg. Top-Scorer: Dylan Wruck (Heilbronner Falken).

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