Zell im Wiesental (pd). Die Bogenschützen der SG Zell schießen bereits seit vier Jahren in der dritthöchsten Liga in Deutschland. Vier Wettkämpfe werden pro Saison bestritten. Alle acht Teams treten dann gegeneinander im Modus jeder gegen jeden an. Jetzt am Samstag ist die Zeller Stadthalle das Mekka der Pfeil- und Bogenkünstler. Bereits in der vergangenen Saison machte die Regionalliga Station in der Schwanenstadt.

Ab 13.30 Uhr messen sich sich die Mannschaften aus Süd- und Nordbaden, Württemberg, dem Saarland und aus der Pfalz, um ihren ersten Kampf der Saison zu bestreiten. Drei weitere folgen dann noch im Laufe des Winters. Sieben Team-Wettkämpfe werden in kurzen, spannenden Durchgängen geschossen. In nur 120 Sekunden müssen drei Schützen einer Mannschaft sechs Pfeile abgefeuert haben.

Nach dem Startsignal geht der erste Schütze an die Schießlinie, schießt seine zwei Pfeile, dann erfolgt ein oft sehr hektischer Wechsel, denn der nachfolgende Schütze darf erst den Wechselraum betreten, nachdem der noch aktive Schütze den Wechselraum verlassen hat. Dann weitere zwei Pfeile, schließlich wieder ein Wechsel und die beiden letzten Pfeile. Die Zeit wird oft sehr eng, wenn ein Schütze zuvor nicht den perfekten Schuss abgeben konnte.

Das Zeller Team besteht aus den Schützen Ute Rapp, Elisabeth Keßler, Sylvia Woywod, Olga Fusek, Kai Kiefer, Felix Fuhrler und Frank Päßler sowie Trainer Robert Gutmann und Betreuerin Karin Schinken, die auch selbst als Schützin antreten könnte. Alle Teammitglieder freuen sich auf den Wettkampf, zu dem man nicht erst fünf Stunden im Bus anreisen muss.

Die Matches werden auf Videobildschirmen übertragen, sodass die Zuschauer das Geschehen hautnah mitverfolgen können, außerdem wird ein Moderator während des Schießens das Geschehen kommentieren.