Sportmix Ruhe bewahren

David Schröder & Co. wollen sich gleich in Spiel eins entscheidend durchsetzen. Foto: Bähr

Weil am Rhein - Für die Hockeycracks ist die Playoff-Zeit schlicht und einfach die geilste Zeit der Saison. Für die Rollhockeyaner des RSV Weil geht es nun ebenfalls in die heiße Phase. Die Ausscheidungspartien um den Titel in der Nationalliga B stehen auf dem Programm. Nur der Sieger steigt am Ende ins Oberhaus auf.

Für den Dritten der Qualifikationsrunde aus dem Nonnenholz geht es zunächst auswärts auf die Rollen. Am Samstag, 18 Uhr, steigt Spiel eins des Halbfinales beim Tabellenzweiten der Meisterschaft, RHC Vordemwald. „Eine richtig schwere Aufgabe“, macht Kapitän Felix Furtwängler klar. Der erste Gastauftritt im Kanton Aargau ging in der Qualifikation verloren. „Damals war es eng, aber da sah unser Kader auch noch etwas anders aus.“ Derzeit müssen die Weiler auf den verletzten Frank Werner und den sich auf Weltreise befindlichen Tim Schaller verzichten.

Dennoch: Die RSV-Akteure freuen sich auf den ersten Playoff-Auftritt in gut 50-minütiger Entfernung. „Da war viel los, es hat richtig Bock gemacht, da zu spielen“, erinnert sich Furtwängler. Vordemwald verfügt über eine kleine Bahn. „Da geht es schnell hin und her“, weiß der Weiler Torjäger. Und so gelte es, Ruhe und kühlen Kopf zu bewahren. „Wir dürfen nicht in Hektik verfallen, auch wenn wir einen Gegentreffer fangen. Da brauchen wir nicht gleich eine Antwort zu geben. Das Spiel dauert lang“, macht er klar.

Um in der Fremde zu bestehen, müsse man das eigene Spiel konsequent durchziehen. Auf der einen Seite braucht es eine „Super-Defensivleistung“, andererseits aber auch einen echten Torriecher. „Jetzt müssen wir Tore schießen. Aus wenigen Chancen viel machen“, lässt Furtwängler kurz vor dem Playoff-Start wissen.

Positiv: Gegen jede Mannschaft habe man sich Möglichkeiten herausgespielt. Negativ: Nur ein Bruchteil wurde auch in Zählbares umgewandelt. „Jetzt dürfen wir uns keine Abschlussschwäche mehr erlauben. Wenn wir vor das Tor kommen, dann müssen die Dinger sitzen.“

Dass die Weiler gegen Vordemwald bestehen können, das hat sich im Heimspiel gezeigt, als der RSV mit 5:1 die Oberhand behielt. „Das sieht deutlich aus. Aber wer das Spiel gesehen hat, weiß, dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen ist.“ Während Vordemwald jede Menge „Alu-Pech“ gehabt habe, sei sein Team für einmal durchaus konsequent gewesen.

Ganz und gar nicht für den RSV spricht dessen Auswärtsbilanz gegen die anderen drei Playoff-Teilnehmer. Alle drei Spiele gingen verloren. Das soll sich nun ändern. „Wir versuchen alles, um es in zwei Spielen durchzukriegen“, macht Furtwängler klar. Jetzt wolle man bereits in Spiel eins am Samstag den Grundstein legen. „Es ist alles drin.“

 Spiel Nummer zwei dieser Serie steigt übrigens am 28. April, 15.30 Uhr, in Weil.

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