Sportmix Scholz und Wan die Neuen

Die Oberbadische, 13.03.2018 17:22 Uhr

Die Tischtennis-Fans in der Region dürfen sich auch in der Spielzeit 2018/2019 auf herausragendes Damen-Tischtennis freuen. Zweitbundesligist ESV Weil wird in der Spielzeit 2018/19 personell weiter Gas geben.

Von Uli Nodler

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Weil am Rhein. Schon einen Monat vor dem Saisonende steht das neue Zweitbundesliga-Team bereits. Serge Spiess, dem Sportlichen Leiter, und Trainer Alen Kovac ist es gelungen, zwei hochkarätige Neuzugänge an Land zu ziehen. Vom Zweitbundesliga-Rivalen TV Tostedt wechselt Vivien Scholz in die Grenzecke. Die 20-Jährige spielt aktuell in Tostedt vor den Toren Hamburgs an Position zwei. Beim ESV ist Scholz an Position drei vorgesehen. Diesen Platz wird sich mit Eline Loyen teilen. Die belgische Nationalspielerin wird weiter beim ESV aufschlagen, aber vereinbarungsgemäß nur noch die Hälfte aller Zweitliga-Matches bestreiten. „Vivien kann im hinteren Paarkreuz eine Menge bewegen. Wir freuen uns sehr, dass sie zu uns kommt“, betont Spiess.

Mit der Deutsch-Chinesin Qian Wan hat zudem ein Riesentalent den Weg nach Weil am Rhein gefunden. Die 17-jährige spielt aktuell in der Drittliga-Mannschaft von Borussia Düsseldorf an Position eins. Beim ESV Weil übernimmt sie die Position vier. Das heißt: Anna Kirichenko verliert ihren Stammplatz. Noch hat sich die finnische Nationalspielerin nicht über ihre Zukunft geäußert. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass sich Kirichenko einen neuen Verein suchen wird.

Wan zählt in ihrer Altersklasse zu den stärksten Spielerinnen. Jüngst belegt sie beim nationalen Top 12-Turnier den achten Rang. Sowohl Wan als auch Scholz gehören dem Tischtennis-Internat in Düsseldorf an.

Es gibt aber noch zwei gute Nachrichten: Ievgeniia Vasylieva und Charlotte Carey, die beiden Topspielerinnen des ESV an den Positionen eins und zwei werden auch in der kommenden Saison das ESV-Trikot überstreifen. Unter dem Strich bedeutet das, dass der ESV Weil in der Spielzeit 2018/19 noch stärker einzuschätzen ist. Mittelfristig ist der Aufstieg in die 1. Bundesliga nunmehr keine Utopie mehr.