Sportmix „Seid mutig, schneidet die alten Zöpfe ab“

Sie bilden den aktuellen DAAVO-Vorstand. Vorne von links: Frank Brombach, Helmut Wernet, Harald Kunzelmann, Ernst Meier. Hinten, von links: Ernst Vollmer, Hansfrieder Kähny, Kurt Leisinger, Ivo Egger, Alfred Sutter und Roland Meier.                                        Foto: Rolf Rombach Foto: Die Oberbadische

Kleines Wiesental (rom). Es hatte ein wenig von einem Klassentreffen: Bei der Hauptversammlung der Alten Athleten vom Oberrhein und der Schweiz, kurz DAAVO, hatten die Teilnehmer vor und nach der Sitzung im Museumsgasthaus „Krone“ in Tegernau die Möglichkeit, sich über vergangene und aktuelle Wettkämpfe auszutauschen.

Mitglied Hans Viardot stellte zu Beginn den besonderen Sitzungsort vor. Dank eines engagierten Vereins werde - so Viardot - dieses besondere Gasthaus am Leben erhalten.

Helmut Wernet, seit zwölf Jahren Vorsitzender der DAAVO, wurde von der Versammlung einstimmig im Amt bestätigt. Allerdings kündigte der 72-Jährige an, dass er bei der nächsten turnusmäßig anstehenden Wahl nach 36 Jahren in der Verantwortung auf Vereins- und Bezirksebene nicht mehr kandidieren wird.

Bereits beim sportlichen Alterstreffen im Sommer dieses Jahres in Tegernau informierte Wernet über die geplante Auflösung des Bundesverbands „Arbeitsgemeinschaft der alten Athleten“ (ADAA).

Marosch irrt sich im Kalender

Der 2017 gewählte, neue Vorsitzende Franz Marosch aus Freising verpasste die letzte Versammlung des Dachverbands, da er sich im Kalender geirrt hatte, wie Wernet berichtete. Ehrenpräsident Michael Lefebre übernahm daher die Sitzungsleitung, in der die verbliebenen Mitgliedsverbände die Auflösung beschlossen. Das verbliebene Vermögen floss an die Mitglieder zurück. „Die DAAVO wird einen Teil des Erlöses an den Ringer-Nachwuchs im Bezirk spenden“, teilte Wernet mit.

Mit 252 Mitgliedern ist die DAAVO der größte Zusammenschluss alter Athleten in Deutschland. Die meisten DAAVO-Athleten gehören dem SV Inzlingen an. Es sind 42.

Sportwart Kurt Leisinger (SV Wieslet) freute sich darüber, dass die WKG Weitenau-Wieslet als ausrichtender Verein beim sportlichen Wettstreit in diesem Jahr mit einer großen Damen-Mannschaft teilgenommen hatte. Ausrichter des 65. Alterstreffens wird im kommenden Jahr der KSV Rheinfelden sein.

„Das Umfeld der Vereine hat sich gewandelt“, stellte Wernet in seinem Jahresbericht fest. Der Spagat zwischen Tradition bewahren und Wiederbelebung der Gemeinschaft müsse bewältigt werden. So forderte Wernet seine Mitstreiter auf: „Seid mutig, schneidet alte Zöpfe ab. Der Vorstand ist immer offen für neue Ideen.“

Um eine gut funktionierende Vorstandsarbeit zu haben, änderte der Vorstand den Wahlzyklus. Künftig wird jährlich der halbe Vorstand im Wechsel auf zwei Jahre gewählt. Zum neuen Protokollführer wählte die Versammlung einstimmig Harald Kunzelmann (SV Inzlingen) zum neuen Protokollführer. Er folgt auf Kurt Leisinger, der nach 17 Jahren das Amt abgab. Ein weiteres Jahr wird Leisinger noch die Funktion des ersten Sportwarts übernehmen. Ebenfalls für ein Jahr gewählt sind der stellvertretende Vorsitzende Frank Brombach (KSV Rheinfelden), Hansfrieder Kähny (Kassierer) sowie die beiden Beisitzer Ernst Vollmer (SV Gresgen) und Ernst Meier (SV Inzlingen).

Für zwei Jahre gewählt wurden neben Helmut Wernet und Harald Kunzelmann zudem Alfred Sutter (2. Sportwart, RG Hausen-Zell), Roland Meier (Beisitzer, SV Inzlingen) und Ivo Egger (Beisitzer Schweiz, RC Wynau).

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