Sportmix Späte Niederlage

Zeichnet für das erste Weiler Tor verantwortlich: Tim Schaller. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Vordemwald (mib). Ärgerlich: Der RSV Weil am Rhein hat seine Auswärtspartie beim RHC Vordemwald knapp mit 4:5 (1:1) verloren. Und wieder einmal erzielte der Gegner aus dem Kanton Aargau das entscheidende Tor kurz vor der Schlusssirene. „Wie in den Playoffs in der vergangenen Saison“, kann es Felix Furtwängler kaum fassen.

Dennoch ist der Kapitän mit dem Auftritt beim Tabellenzweiten zufrieden gewesen. „Ich hätte nicht erwartet, dass wir diese Begegnung so ausgeglichen gestalten können. Wir haben ein gutes Spiel gemacht.“

In diesem Spitzenspiel der Nationalliga B konnte Weils Stammkeeper Jens Schumann mitmischen. Aus der Schule ging es direkt in die Halle. Größere Probleme bereiteten ihm aber die Schmerzen im Fuß. Erst, nachdem er getapet wurde und sich eine Schmerztablette einwarf, war ein Mitspielen möglich.

Die Zuschauer sahen ein interessantes Match. „Es war eine schnelle, körperbetonte Partie mit vielen Offensivaktionen und Torchancen. Es ging immer wieder zügig in Richtung Tor“, resümiert Furtwängler.

Die Weiler mussten immer hinterherlaufen. Tim Schaller glich nach 21 Minuten die Führung von Ryan Kaeslin aus. Fabian Behringer war für das 2:2 zuständig, und David Schröder markierte den 3:3-Ausgleich. Frank Werner erzielte fünf Minuten vor dem Ende dann sogar die 4:3-Führung der Gäste. Die Siegchancen des RSV waren da, denn die Hausherren hatten zu diesem Zeitpunkt bereits neun Teamfouls in der Statistik stehen. Ein weiteres hätte einen direkten Freistoß für Weil zur Folge gehabt.

Doch es kam anders. Hat die Kraft am Ende gefehlt? „Wir haben nicht viel trainiert über den Jahreswechsel, aber uns hat eher die nötige Cleverness gefehlt. Wir haben es nicht geschafft, den Ball zu halten, um so das zehnte Teamfoul zu suchen“, meint Furtwängler.

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