Sportmix Stuseks Siegeszug wird es erst im Finale gestoppt

DM-Vize: Julia Stusek vom TC Rheinfelden. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Ludwigshafen. Was für ein Achtungserfolg! Julia Stusek vom TC Rheinfelden hat bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend für Furore gesorgt und es bis ins Finale geschafft. Beim Höhepunkt der Nachwuchstalente in diesem Sommer schlug die Zwölfjährige unter anderem die topgesetzte Spielerin und musste sich auf der Anlage des BASF-Tennisclubs in Ludwigshafen erst im Endspiel geschlagen geben.

In der W13-Konkurrenz machte Stusek (LK 13) in Runde eins beim 6:0 und 6:1 kurzen Prozess mit Sonja Zhenikhova (LK 16/TK BG Steglitz), ehe auch im Achtelfinale Valerie Witt (LK 9) vom DRC Ingolstadt beim 0:6 und 2:6 nicht den Hauch einer Chance hatte.

Im Viertelfinale wartete auf Stusek die Topgesetzte Helene Schnack vom TC Raschke Taufkirchen. Die Turnierfavoritin, die immerhin LK 1 aufweist, musste ebenso dran glauben. Die Rheinfelderin spielte großartig auf, gewann mit 6:4 und 6:2 und sorgte damit für eine echte Sensation.

In der Runde der letzten Vier erwies sich auch Hanna Resch (LK 10) vom TC Aschheim nicht als Stolperstein. Mit 6:1 und 6:1 zog Stusek ohne Probleme ins Finale der U13-Konkurrenz ein. Dort wartete Philippa Färber vom TC Molfsee aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde. Färber (LK 1) wurde dabei ihrer Favoritenrolle gerecht, sicherte sich schnell Durchgang eins mit 6:0. Dann aber machte ihr Stusek das Leben immer schwerer. Doch es reichte nicht. Mit 6:4 ging auch Satz zwei an die Schleswig-Holsteinerin, die sich damit den DM-Titel sichern konnte.

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