Sportmix Wölfe gelingt der Start

Brad McGowan bringt den EHC Freiburg in Front. Foto: Hubbs

Freiburg - Der perfekte Start: Der EHC Freiburg hat das erste Playdown-Spiel bei den Tölzer Löwen mit 2:0 verloren und ist in dieser Serie mit 1:0 in Führung gegangen. In der Abwehr sehr diszipliniert und mit Kontern äußerst effizient, das war das Erfolgsrezept in fremder Halle.

Die Partie begann mit sage und schreibe drei Freiburger Icings in den ersten 30 Sekunden. Doch wer glaubte, das Spiel würde von den Tölzern dominiert, wurde bald eines Besseren belehrt. Im Gegenteil: Vielmehr war es defensiv eine äußerst gelungene Darbietung der Wölfe. Nach vorne ging eher wenig. Drei Spieler nahe der eigenen blauen Linie statt aggressivem Forechecking. Der EHC lauerte auf Konter.

Und der erste Gegenangriff wurde gleich mit einem Treffer belohnt. In der 6. Spielminute netzte Brad McGowan den Puck im kurzen Eck ein. Nach weiteren Kontern in der 9. und 15. Minute war es eine Zeigerumdrehung später die erste Freiburger Reihe, die für das 2:0 sorgte: Tobi Kunz legte auf Ryan Moser in der Mitte ab, der Nikolas Linsenmaier auf rechts anspielte, von wo aus der Freiburger Goldhelm traf.

Die Konter wurden erfolgreich zu Ende gespielt, nicht so das Powerplay. Es ist und bleibt das Sorgenkind des EHC. Die beiden Überzahlspiele im ersten Drittel brachten dem EHC keine Torchancen ein. Immer wieder versäumte man es, auf die eigentlich so passiv agierende Tölzer Box in Richtung Tor zu arbeiten.

Blocken und kämpfen

Überzahlspiele auf beiden Seiten waren dann im torlosen zweiten Drittel auch der Garant für einige weitere Torchancen. Treffer fielen keine. Das dritte Drittel erlebte die zu erwartende Druckphase der Tölzer – aber auch weiterhin das disziplinierte Defensivspiel der Freiburger. Die Gäste warfen sich in jeden Schuss und kämpften um jeden Zentimeter Eis. Sinnbildlich für diese disziplinierte kämpferische Verhalten war der geblockte Schuss von Philipp Rießle (46.), der sich mit seiner kompletten Körperlänge in einen Schuss warf.

Dafür gab es auch ein Lob des Tölzer Trainers Scott Beattie: Die Wölfe seien bereit gewesen, dahin zu gehen, wo es weh tue und hätten ein gutes Auswärtsspiel an den Tag gelegt.

Tore: 0:1 (05:18) McGowan (Wittfoth, Neher), 0:2 (15:46) Linsenmaier (Moser, Kunz). SR: Salewski. Z.: 2711. Strafzeiten: Bad Tölz 10, Freiburg 6.

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