Sportmix Wölfe weiterhin auf Eis gelegt

von Michael Hundt
Die Begegnung bei den Bayreuth Tigers wurde vom Freiburger Gesundheitsamt verhindert. Foto: Grant Hubbs

Seit dem Jahreswechsel ist der EHC Freiburg wahrlich nicht vom Glück verfolgt. Gegen den Tabellenführer aus Ravensburg gab es eine deutliche 1:7-Niederlage. Alle darauf folgenden Ansetzungen mussten nach Coronafällen in der Mannschaft verschoben werden – so nun auch die Begegnung in Bayreuth am heutigen Freitag.

von Michael Hundt

Freiburg. Wölfe-Trainer Robert Hoffmann ist momentan in seinem Job nicht zu beneiden. Nach den beiden Spielen gegen Dresden und Weißwasser musste auch das für den vergangenen Sonntag geplante Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren aufgrund von weiteren Corona-Fällen und der behördlich angeordneten Quarantäne verlegt werden. Das gleiche Schicksal erlitt nun auch die Ansetzung bei den Bayreuth Tigers. Das Gesundheitsamt Freiburg hat aufgrund der Diffusität bei den Erkrankungen in der Mannschaft des EHC Freiburg entschieden, dass die Quarantäne vorerst bestehen bleibt.

Auch ohne die Absage wäre eine vernünftige Vorbereitung auf das Auswärtsspiel nur schwer machbar gewesen. Bis einschließlich Donnerstag stand die komplette Mannschaft des EHC Freiburg noch unter Quarantäne, durfte also auch nicht gemeinsam auf dem Eis trainieren. An ein wirklich taktisches Konzept kann Hoffmann derzeit nicht denken. Insgesamt hat der Wölfe-Trainer nur elf Akteure zur Verfügung. Unter ihnen Maurice Hempel als einziger Torhüter im Aufgebot. Sowohl Luis Benzing als auch Patrik Ceverny fehlen krankheitsbedingt.

Ob die Partie am Sonntagabend gegen die Falken aus Heilbronn überhaupt stattfinden wird, ist von den heutigen Testergebnissen abhängig. „Wir hoffen, dass nicht noch weitere positive Testergebnisse hinzu kommen. Dann werden wir uns am Sonntag auf das Eis stellen – mit wem auch immer. Das kann ich momentan noch nicht sagen“, beschreibt Hoffmann sein derzeitiges Manko. „Momentan schiebe ich die Spieler hin und her. Man kann nur mit den Kegeln spielen, die man hat. Momentan haben wir nur wenige Kegel“, beschreibt Hoffmann seine taktische Vorbereitung auf die Partie gegen die Falken. „Wir wissen, wie stark Heilbronn ist – allein schon, was die individuelle Klasse betrifft. Wir werden uns so gut, wie es geht, auf die Partie vorbereiten. Wir werden alles geben“, verspricht Hoffmann.

Die ausgefallenen Partien wurden in der Zwischenzeit neu terminiert. Bei den Dresdner Eislöwen müssen die Freiburger am 25. Januar antreten, gegen die Lausitzer Füchse geht es am 8. Februar. Die Partie in Bayreuth wird nun am 22. Februar nachgeholt. Das Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren ist auf den 1. März verlegt. Somit erhöht sich nicht nur der sportliche Druck an sich, sondern auch der Termindruck nimmt zu. „Das wird in der nächsten Zeit noch richtig knackig“, beschreibt Hoffmann die zusätzlichen Strapazen, die durch die Absagen entstehen. In den nächsten eineinhalb Monaten müssen die Wölfe nun 20 Partien absolvieren.

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