Weil am Rhein (lu). Optimismus herrscht bei den Verbandsliga-Wasserballern der SSG Weil vor dem Doppelspieltag an diesem Wochenende. Am Samstag (ab 18.30 Uhr) geht es im heimischen Laguna-Sportbecken zunächst gegen die Wf Gemmingen, am Sonntag (12 Uhr) gastiert der VfL Kirchheim in der Grenzecke. „Und beide Matches wollen wir gewinnen“, gibt Mannschaftskapitän Pio Reuter klar die Marschrichtung vor.

Bislang ist die noch junge Saison für die SSG ganz gut verlaufen. Drei Siegen steht lediglich eine Niederlage gegenüber. Gegen den aktuellen Tabellenführer PSV Stuttgart II habe man unglücklich 15:18 verloren. Die anderen Partien waren hingegen eine klare Sache für die Wasserballer aus dem Dreiländereck. „Und ganz klar, wir müssen unsere Heimspiele gewinnen“, macht Reuter deutlich.

Da jetzt die anderen Teams, die über keine geeignete Schwimmhalle verfügen, eben nicht so optimal trainieren könnten, müsse man - so Reuter - diesen kleinen Vorteil ausnutzen. „Wir sollten ganz einfach unsere alljährliche Frühform nutzen“, fordert Reuter, „um so den Klassenerhalt frühzeitig in trockene Tücher zu bringen.“ Die beiden Gegner am Wochenende haben im Übrigen erst ein Match (Gemmingen) beziehungsweise zwei (Kirchheim) absolviert.

Grundsätzlich habe man bei der SSG keine Ambitionen auf einen Aufstieg. „Wir fühlen uns sehr wohl in dieser Liga“, so der Kapitän. Überdies seien auch viele Spieler in einem Alter, in dem man so langsam aber sicher an die Grenzen, auch in Sachen Kondition, komme. Gegenüber dem Vorjahr ist der Kader der SSG gleich geblieben. Lediglich ein Quereinsteiger aus dem Basketball kam hinzu. „Am Wochenende können wir in Bestbesetzung antreten“, freut sich Spielführer Reuter, oftmals der Torschütze vom Dienst.