Steinen 100 Mal Blut gespendet

Steinen - Ein ganz besonderes Datum gab es in diesem Jahr bei der obligatorischen Blutspenderehrung im Rahmen des Neujahrsempfangs.

Blutspenderehrung

Geschlagene einhundert mal war Jürgen Wlach bereits als Blutspender aktiv – und erntete dafür die größte Anerkennung vom Steinener DRK-Vorsitzenden Hartmut Loritz, Bürgermeister Gunther Braun und den Gästen des Neujahrsempfang: „Das ist ganz außergewöhnlich“; erklärte etwa Loritz – in den letzten 25 Jahren hatten wir das noch nie.

Nicht allzu weit von dieser Rekordmarke entfernt indes war Hans-Volker Trinler, der für 75 Spenden ausgezeichnet wurde. Große Anerkennung schließlich gab es auch für vier weitere Blutspender, die jeweils fünfzig Blutspenden absolviert haben: Thomas Heitz, Willi Keßler, Bianca Ruf und Oliver Semling. Der DRK-Vorsitzende hatte zuvor auf originelle Weise die große Bedeutung des „besonderen Saftes“ deutlich gemacht, indem er auf die zahlreichen Redewendungen verwies, die sich in der deutschen Sprache das „Blut“ zum Thema nehmen.

H2O

Im Rahmen des Neujahresempfanges nutzte Firmengründer und Geschäftsführer Matthias Fickenscher und seine Gattin Esther die Gelegenheit, den Bürgern die Profession seines Unternehmens H2O greifbar zu machen: „Wir machen aus dreckigem Industriewasser sauberes Wasser“, brach Fickenscher die hochkomplexe Technik, die sein Unternehmen entwickelt, auf allgemein verständliches Niveau herunter. Mit eindrücklichen Zahlen machte Fickenscher deutlich, wie rar das flüssige Gut „Wasser“ ist, und wie fahrlässig und nachlässig der Mensch damit umgeht. „Mit unserer Technik leisten wir einen Beitrag, das Wasser zu schützen und erneuerbar zu machen“, erklärte Fickenscher.

Das Unternehmen H2O gründete sich 1999 und hat sein Zuhause seit 2004 in der Steinener Wiesenstraße. Von hier aus ist das Unternehmen mit seinem Geschäft in über fünfzig Ländern weltweit aktiv. Am Steinener Standort sind aktuell 80 Mitarbeiter beschäftigt. Derzeit wird der Standort erweitert und modernisiert.

Musik(schule)

Zum Ende des Neujahrsempfangs wurde den Gästen der neue Leiter der Musikschule Mittleres Wiesental, Ingo Ganter, präsentiert (siehe auch unsere Samstagsausgabe). Seit 1. Januar leitet Ingo Ganter die Musikschule Mittleres Wiesental. Er wird damit Nachfolger von Bernward Braun, der die Musikschule Mittleres Wiesental vor einem Jahr in Richtung Rheinfelden verlassen hatte.

Die Musikschule war es denn auch, die dem Neujahrsempfang mit einer Nachwuchs-Kombo (Leitung: Peter Müller) an Rhythmusinstrumenten und Marimbas energiegeladene musikalische Zwischenspiele verpasste. Originell dabei nicht zuletzt die spezielle Version des „Badner Lieds“ zum Ende des offiziellen Teils: Das sangeskräftige Publikum bekam hier statt der üblichen Blasmusikbegleitung seinen ganz speziellen „Beiklang“ aus Percussioninstrumenten, Marimbas und Posaunen.

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