Steinen - Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, inklusive Jugendwehr und Werkhof, waren auch dieses Jahr wieder in Einsatz, um Gullys zu reinigen. Gesamtkommandant Walter Bachmann und sein Stellvertreter Michael Lauer lobten beim abschließenden Imbiss im Haus der Sicherheit die Arbeit aller Beteiligten.

1040 Gullydeckel angehoben

Bachmann und Lauer koordinierten die Arbeiten. Fünf Gruppen zu je fünf Feuerwehrmännern waren rund fünf Stunden in Steinen unterwegs, um die beeindruckende Zahl von 1040 Gullydeckeln anzuheben, die Siebbehälter herauszuholen und den Schmutz in den mitfahrenden Kippern des Werkhofs zu „entsorgen“.

Blätter, weggeworfenes Verpackungsmaterial und Zigarettenkippen fanden sich in den Gullys. Wohl aufgrund der starken Niederschläge des Vortags war das Ganze ziemlich verschlammt und entsprechend schwer. Am Ende waren es 2,5 Tonnen Schmutz, die auf den Kippern landeten, um später auf die Sondermülldeponie gebracht zu werden.

Wertsachen wurden nicht gefunden

Laut Lauer, der auch Kommandant der Abteilungswehr Steinen ist, befanden sich dieses Jahr im Gegensatz zu manchem Vorjahr keine Wertsachen in den Siebeinsätzen der Gullys. „Uhren, Schmuck oder Geldbeutel mit Inhalt hatten wir nicht.“ In 120 unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden hätten die Helfer der Gemeinde einige Kosten abgenommen.

Bis die Feuerwehr auf den Plan trat, war nämlich die Gully-Reinigung an ein Entsorgungsunternehmen vergeben worden, und es waren entsprechende Rechnungen zu begleichen gewesen. Fairnesshalber, so Lauer, müsse man sagen, dass die Kommune den Imbiss spendierte.