Steinen 250 Narren ziehen durch den Dorfkern

Steinen-Höllstein - „Das freut mich, dass der Umzug 15 Gruppen umfasst und vor allem das Zuschauerinteresse richtig gut ist“. Dies sagte am Sonntagmittag Gabriele Kaiser-Bühler. Sie war in der Jury, die für die Narrenzunft die Umzugsteilnehmer bewertete.

Und in der Tat: Der Appell der Narrenzunft Steinen-Höllstein, die Fasnacht in der Wiesentalgemeinde am Leben zu halten, verhallte nicht ungehört. Immerhin 250 aktiven Teilnehmer und eine stattliche Zahl von Zuschauern bevölkerten den Umzug durch den Dorfkern. Mit dabei war auch der Bürgermeister, der als Scheich gemeinsam mit Harlekin Herbert Strittmatter den Umzug anführte.

Die aktiven Narren sorgten nicht nur mit ihrem schmucken Kostümen und den schmissigen Klängen der Guggenmusik und der Musikformationen, sondern auch mit Süßigkeiten, Konfetti und ihren Schlachtrufen für Stimmung.

Die heimischen Narren, „Frösche“, „Häfnetgeister“ oder „Schnudernasen“, winkten den Zuschauern zu und freuten sich übers närrische Echo. Der Musikverein Höllstein und die Frösche-Guggemusik waren mit dem Spielmannszug aus Weil am Rhein für den guten Ton zuständig. Dazwischen mischten sich die Schoofseggel aus Hüsingen, zwei närrische Formationen aus Adelhausen und die Sau-Clique aus Maulburg.

Traditionell mischten sich auch gestern kleinere Gruppen unter die Umzugsteilnehmer, die sich mit dem Motto „S’goht rund, egal wie’s chunnt“ und vor allem mit dem Hickhack um die falsch beschrifteten Plaketten beschäftigten und darüber hinaus aktuelle Themen glossierten.

Begonnen hatte das sonntägliche Fasnachtsfest mit dem Zunftmeisterempfang auf dem Lindenplatz. Dort wurde das närrische Treiben im Narrendorf nach dem Umzug fortgesetzt und auch die Prämierung vorgenommen.

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