Steinen „70 Prozent der Ernte ist Laubholz“

Schattenspiel: Kran auf der Baustelle des Dorfgemeinschaftshauses in Hägelberg. Foto: Gabriele Poppen Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen-Hägelberg (gpn). Eine volle Tagesordnung hatte der Ortschaftsrat in seiner jüngsten und wiederum gut besuchten Sitzung.

Forstrevierleiter Volker Resnik erläuterte für den Hägelberger Wald die Bewirtschaftungsziele für 2016. So sei für das kommende Jahr mit 1500 Festmetern (Fm) ein eher geringer Holzeinschlag geplant. Diese Zahl entspricht 21 Prozent der geplanten Holzmenge für die Gesamtgemeinde, wobei der Hägelberger Wald flächenmäßig einen Anteil von 39 Prozent des Gemeindewaldes ausmacht.

Ortsvorsteherin Gabriele Kaiser-Bühler ergänzte, dass es in der ersten Hälfte des zehnjährigen Forstplanungszeitraumes (2008 bis 2017) bereits viel Holzeinschlag in Hägelberg gegeben habe. „30 Prozent der Holzernte wird Nadelholz sein, 70 Prozent Laubholz“, sagte Volker Resnik und führte für die Waldgebiete in Hägelberg die geplanten Einschlagsmengen 2016 auf: Lochhalden (400 Fm), Eichwäldle (200 Fm), Schwandgraben (150 Fm), Geisshalde (200 Fm) und Pfaffenkopfhalde (550 Fm). Auf dem Gebiet der Gesamtgemeinde könne man bisher einen Gewinn von 42  000 Euro verzeichnen, so Volker Resnik. Einstimmig verabschiedete der Ortschaftsrat den Forstbetriebsplan für 2016.

Länger beraten wurde im Anschluss über einen Bauantrag, bei dem in der Kappelgaß der Umbau einer Scheune zu Wohnungen vorgesehen ist. In einer vorangegangenen Sitzung hatte der Ortschaftsrat die Bauvoranfrage einstimmig befürwortet. Da es bei dem Bauvorhaben einen Einspruch von Nachbarn und noch offene Fragen gibt, legte die Ortsvorsteherin nahe, dass die Beteiligten die Sache gemeinsam mit dem Landratsamt klären sollten. Bürgermeisterstellvertreter Rudolf Steck und Ortschaftsrätin Anja Ott plädierten dafür, den Bauantrag erst einmal zurückzustellen. Der Ortschaftsrat stimmte schließlich mit fünf zu einer Stimme bei einer Enthaltung für eine Rückstellung.

Beim Tagesordnungspunkt „Eigenleistung Dorfgemeinschaftshaus“ freute sich Gabriele Kaiser-Bühler zu verkünden, dass sich bereits 23 ehrenamtliche Helfer in die Liste eingetragen hätten (im Internet unter www.hägelberg.de, „Helferliste“, oder auch auf der im Rathaus ausliegenden Liste). „Was wir aber dringend noch brauchen, sind fachkundige Handwerker, wie Maler oder Fliesenleger, welche die Helfer auch anleiten können“, meinte die Ortsvorsteherin. Die ehrenamtlichen Helfer sind versichert.

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