Steinen "Altweg“ als nächstes auf der Liste

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Das Areal Altweg soll weiterentwickelt werden. Allerdings verzögerte sich das Vorhaben. Foto: Maximilian Müller

Steinen-Hüsingen (mm). Ärger darüber, dass das Baugebiet Scherracker die Pläne für das Areal Altweg überholt hatte, wurde in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats laut. Ortschaftsrätin Vera Winter beispielsweise fragte, ob man das „Stiefkind“ sei. Und auch Ortsvorsteher Jürgen Schäfer betonte die Bedeutung neuer Bauplätze für den Ort.

Zwar habe das Baugebiet Scherracker in Höllstein den „Altweg“ überholt, aber Hüsingen sei keineswegs benachteiligt worden, sagte Bürgermeister Gunther Braun auf Anfrage unserer Zeitung. Er nannte als Gegenbeispiel Projekte wie den Breitbandausbau, die Sanierung des Kindergartens und die barrierefreie Toilette.

Für ein Grundstück wurde wesentlich mehr Geld verlangt

Das Areal am Altweg stehe als nächstes auf der Liste, sagte Braun. Das Vorhaben sei ins Stocken geraten, weil man sich bei den Grundstücksverhandlungen nicht einig wurde. Für ein Grundstück sei wesentlich mehr – auch im Verhältnis zur Größe – verlangt worden, als für die anderen.

Das würde die anderen Eigentümer der Grundstücke, die weniger verlangt hätten, benachteiligen und wäre der Gemeinde zu teuer gewesen, sagte Braun. Es müsse da schon eine gewisse Gerechtigkeit geben, betonte Braun.

Deswegen habe man das Projekt zurückgestellt. Die Gemeinde habe es aber nicht aufgegeben. Es soll zu gegebener Zeit weitergeführt werden.

Und eines sei dabei auch klar: Das Areal werde von einem Dritten entwickelt werden müssen, wie das auch bei anderen Baugebieten inzwischen oft der Fall sei. Denn es sei von Kosten zwischen 500 000 und 700 000 Euro für die Entwicklung auszugehen. Dieses Geld habe die Gemeinde aber nicht.

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