Steinen Am Glockenstuhl nagt der Zahn der Zeit

Freuen sich auf kommende Projekte: (von links) Simon Jördens, Frauke Hübscher, Dieter Köpnick, Jürgen Mack (Beisitzer) sowie Pfarrer Kai Thierbach. Foto: Ines Bode

Steinen - Ereignisreichen Zeiten gehen die Mitglieder des Fördervereins Gulbranssonkirche entgegen. Das verdeutlichte die Hauptversammlung.

Ausblick

Das größte Vorhaben sind Sanierungsarbeiten am Dach der Gulbranssonkirche. Im Zuge von Isolierungsmaßnahmen soll das Stahlgerüst des Glockenstuhls durch eine Holzkonstruktion ersetzt werden. Eine weitere Maßnahme ist die vollständige Barrierefreiheit des Gotteshauses. Dieses Ziel verfolge man schon sehr lange, betonte der Vorsitzende Simon Jördens. Nach dem kostenintensiven Einbau eines Lifts, der Besucher in den Altarraum befördert, soll der Gemeindesaal im Untergeschoss für jedweden Gast erreichbar sein. Die Diskussion mündete in der Erkenntnis, dass ein Treppenlift die beste Lösung sei.

Zum Glockenstuhl sagte der zweite Vorsitzende und Pfarrer Kai Thierbach, dass die Erbauer des 1962 eingeweihten Gotteshauses wohl von einer längeren Haltbarkeit der Stahlkonstruktion ausgegangen seien. Inzwischen zeige das Metall poröse Stellen. Die physikalische Kraft der (Glocken-)Schwingungen sei nicht zu unterschätzen, so Thierbach. Holz sei weicher, federe sozusagen mit.

Bezüglich der kulturellen Angebote erwähnte Simon Jördens unter anderem das Gitarrenkonzert mit Gaetano Siino im Februar, die kommende Vernissage der Fotoausstellung „Der Hohe Norden“ im April sowie die Beteiligung am „Tag des offenen Denkmals“ im Dezember.

„Das nehmen wir als Vorschlag mit“, meinte der Vorsitzende zum Hinweis von Christel Mohr auf den Todestag des Architekten der Kirche, der sich 2021 zum 60. Mal jährt. Olaf Gulbransson starb mit 45 Jahren bei einem Autounfall. Bereits dieses Jahr ließe sich der 100. Geburtstag des Künstlers Hubert Distler würdigen. Er gestaltete die Altarwand mit dem Fresko als Blickpunkt.

Finanzen

Kassiererin Frauke Hübscher wies auf die Kassenlage hin. Angesichts des soliden Polsters ermunterte sie: „Stürzt euch auf neue Projekte“ (prompt folgten Pläne). Angesprochen wurde weiter ein sehr trauriges Ereignis.

Die letzte Ehre galt einem engen Mitglied, dessen Tod zu erheblichen Spenden seitens der Trauergemeinde führte.

Rückblick

Erstmals zog Simon Jördens bei einer Generalversammlung des Fördervereins Bilanz. Es fanden zwei Lesungen statt, der „Tag des offenen Denkmals“ war gut besucht, ebenso der Adventsstand, bei dem der Verein viel Zuspruch erhielt. Aufgefrischt wurden Handzettel und Homepage.

Zum Schluss ging es um die Werbung neuer Mitstreiter. Derzeit hat der Förderverein Gulbranssonkirche 47 Mitglieder.

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