Steinen AWO engagiert sich für Kinder und Familien

AWO-Vorsitzender Rudolf Steck (links, stehend) und Karlheinz Schweizer (rechts) an der Drehorgel bestritten den unterhaltsam- -besinnlichen Teil der AWO-Weihnachtsfeier.      Foto: Ralph Lacher Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen (os). Vor allem älteren Menschen eine Begegnungsmöglichkeit zu bieten, ihrer Vereinsamung entgegenzuwirken und damit dem sozialen Leben im Dorf Impulse zu verschaffen, darum bemühe sich die AWO Steinen seit Jahrzehnten, sagte AWO-Vorsitzender Rudolf Steck in seiner Ansprache bei der traditionellen Weihnachtsfeier in der Begegnungsstätte. „Dass alle Sitzplätze besetzt sind, freut uns sehr. Das war in der Vergangenheit nicht immer so“, so Rudolf Steck. Die Weihnachtsfeier diene der Kontaktpflege.

Während der Beitrag des Vertreters der evangelischen Petrusgemeinde auf die kirchlich-religiösen Hintergründe des Weihnachtsfestes einging, hatte sich der AWO-Chef in seiner Ansprache Kurzweiliges und Heiteres rund rund um Advent und Weihnachten zum Thema gemacht. Steck erwähnte auch, dass man im zu Ende gehenden Jahr die üblichen Aktivitäten durchzog, also zwei Ausflüge und diverse Treffen in der Begegnungsstätte und dass man auch an der zentralen Feier in Rheinfelden aus Anlass von „100 Jahren AWO Deutschland“ sowie am Martinimarkt in Steinen mitwirkte.

Außerdem lade der 55 Mitglieder zählende Ortsverein immer mittwochs ab 14 Uhr zur „offenen Begegnungsstätte“ ein. Ziel müsse es sein, junge Menschen für die Arbeit der AWO zu begeistern. „Wir haben seit Jahren ein Nachwuchsproblem und einen hohen Altersdurchschnitt. Deshalb realisieren wir Aktionen für Kinder und Familien“, so Rudolf Steck mit dem Hinweis auf die Unterstützung der AWO-Kids der Nachmittagsbetreuung im Kinderhaus Kunterbunt oder auch die regelmäßigen Bring- und Hol-Börsen, die sich zu echten Familien-Events gemausert haben. Der Rest des Nachmittags stand im Zeichen netter Gespräche, dem Genuss von Kaffee und Kuchen, bestens unterhalten dabei von Drehorgelspieler Karlheinz Schweizer aus Grenzach-Wyhlen. Und vor dem Nachhausegehen gab es für jeden Gast von der AWO ein „Chrömli“ und den 2020er-Kalender von der Petrusgemeinde.

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