Steinen Blasmusik macht gute Laune

Die „Dinkelberger Musikanten“ trafen mit ihrem Programm den Publikumsgeschmack. Foto: Vera Winter

Steinen-Hüsingen - Gute Laune versprühten die Musikanten beim Dinkelberger Blaskapellentreffen am Samstagabend in der gut besuchten Hüsinger Festhalle.

Christian Toschka, der Dirigent der „Dinkelberger Musikanten“, versteht es, das Publikum mitzureißen. Und schon hat er es in seinem Bann, egal ob es aus dem Wiesental, dem Rheintal oder von Schleswig-Holstein kommt. „Wenn ich euch die Rose zeige, dann singt ihr: ‚Eine weiße Rose‘“, meinte Christian Toschka zu einem romantischen Liebeslied, das Roland Richwalsky und er sangen. Wann mitgeklatscht werden sollte, merkten die musikbegeisterten Gäste auch beim Gastverein aus dem Schweizerischen Stein, den „Rhybuebe“. Deren musikalischer Leiter Jörg Lehner dirigierte entsprechend, und schon wurde die Aufforderung zum Mitklatschen, Schunkeln oder Aufstehen verstanden. Die Fans von Polka, Walzer und Marschmusik gingen mit beim Dinkelberger Blaskapellentreffen.

Und Markus Dorer aus Furtwangen, der den Abend moderierte, erheiterte das Publikum mit Sprüchen und Witzen. Dabei durfte die Erwähnung des „Spendenbasses“ nicht zu kurz kommen: „Münzen schaden dem Lack, ihr wisst, was ihr reinwerfen sollt“.

Mit sehr guten Solisten warteten beide Kapellen auf, die Schweizer Ronnj Ackermann und Edi Buholzer begeisterten am Flügelhorn bei „Träumen unter Palmen“, und die Dinkelberger Karl Baader, Trompete, und Michael Baier, Posaune, bei „Bohemian Lovers“. Die bei der Übergabe des Gastgeberfotos durch Markus Freund erwähnte „Schweizer Genauigkeit“ spiegelte sich in den beliebten Polkas „Auf der Vogelwiese“, „Böhmischer Traum“ oder „Ein Leben für die Musik“ wider. Zwischenapplaus erhielten auch die einzelnen Soloregister. Ohne Zugaben durften weder Gäste noch Gastgeber die Bühne verlassen. Tosenden Applaus gab es beim Auftakt der Lokalmatadoren. Mit „Goldene Trompeter“ und „Wildecker Herzbuben“ trafen Günter Oswald und Roland Richwalsky den Nerv des Publikums. Die beiden gefielen bei zahlreichen Stücken, so auch bei „Tränen passen nicht zu dir“ der Kastelruther Spatzen oder den „Heimatgedanken“.

Der Notenspenderin Monika widmete das Orchester die „Oster-Polka“. Standing Ovations zollte das Publikum ihren Lieblingen bei „So viel Schwung“ und dem rührenden Abschiedsschlager „Ciao d’Amore“. Die Musiker hätten noch lange weiterspielen können, wenn es nach dem Publikum gegangen wäre. Doch einmal musste Schluss sein.

Die „Hüsiger Kuckucke“ sorgten in bewährter Weise für die Bewirtung.

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