Steinen Defibrillator sorgt für mehr Sicherheit

Mit den Ortsvorsteherinnen Almut Steyer, Gabriele Kaiser-Bühler und Freya Bachmann (vorne, von links) freuten sich die Sparkassen-Vertreter Moritz Franz und Rainer Liebenow sowie Bürgermeister Gunther Braun (hinten, von links) in Schlächtenhaus über den siebten Defibrillator für Steinen.               Foto: Ralph Lacher Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen-Schlächtenhaus -  „Defibrillatoren machen Steinen und die Ortsteile sicherer“, sagte Bürgermeister Gunther Braun im Eingangsbereich der Steinenberghalle. Dort übergab er gemeinsam mit den Vertretern der Sparkasse, Rainer Liebenow (Vorstandsvorsitzender) und Moritz Franz (Filialleiter Steinen), den siebten vom Kreditinstitut gespendeten Defibrillator. Gast bei der Übergabe waren die Ortsvorsteherinnen Almut Steyer (Schlächtenhaus), Freya Bachmann (Weitenau) und Gabriele Kaiser-Bühler (Hägelberg).

Rainer Liebenow betonte, dass man mit den sieben Geräten und einem in der neuen Steinener Filiale noch aufzuhängendem Defibrillator rund 12 000 Euro investierte. Man tue das gern, weil man seine Verantwortung als Kreditinstitut mit regionaler und lokaler Verankerung lebe, betonte der Vorstandsvorsitzende. Bürgermeister Gunther Braun fügte an, dass Defibrillatoren bereits in Endenburg und Hägelberg (Feuerwehrgerätehaus), Höllstein (Wiesentalhalle) Steinen (Haus der Sicherheit) und Weitenau (Mehrzweckhalle) installiert seien.

Gemeinderat Tim Scheer von der Gemeinschaft für ein lebenswertes Dorf, als Rettungssanitäter mit Defibrillatoren vertraut, erläuterte deren Handhabung. Scheer war bei der Auswahl der von der Sparkasse angeschafften Geräte beteiligt und freute sich über deren hoher technischer Qualität. Eine Computerstimme leitet Ersthelfer bei der Verwendung der Defibrillatoren an. Laut Scheer ereignen sich zwar zwei Drittel aller Herzstillstände im privaten Umfeld. Trotzdem mache ein flächendeckendes Netz von Defibrillatoren Sinn. Scheer bot an, in allen Ortsteilen Informationsveranstaltungen zum Thema „Herzstillstand und Defibrillator“ anzubieten. Außerdem wies er auf eine Smartphone-App hin, die die jeweiligen Standorte der lebensrettenden Geräte anzeigt.

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