Steinen Der Wanderpokal bleibt im Dorf

Vera Winter
Auf dem Müsler war auch allerhand historisches Fahrgerät zu bewundern. Foto: Vera Winter

Großer Arbeitsaufwand, viele Helfer, müde, aber zufriedene Gesichter in den Vorstandsreihen sind das Resümee vom Wochenende beim Turnverein Hüsingen. Bereits Tage zuvor hatten sich fleißige Helfer eingefunden, die den Platz für das Lichterfest mit Grümpelturnier herrichteten.

Von Vera Winter

Steinen-Hüsingen. Bei sonnigem Wetter schwitzten die Fußballmannschaften zum Auftakt am Samstag um die Wette. Sieger wurden die Gastgeber vom TV Hüsingen im Endspiel gegen die „Bolzplatz Legenden“. Somit bleibt der 2010 vom „Bauwaage Höllschde“ gestiftete Wanderpokal für ein Jahr im Dorf. Platz drei belegte „Getränke Schindler“ und Platz vier ging an „Steinen AH“.

Alle 28 Spiele wurden fair und ohne größere Verletzungen ausgetragen, bestätigte die Turnierleitung mit Sören König und Kevin Kraus. Die Schiedsrichter Albert Hilbold und Erich Radtke entschieden gerecht und unparteiisch, wie Frank Würger vom Organisationsteam betonte. Kleinere Blessuren wurden sofort von den drei Sanitätern des DRK Maulburg versorgt.

Alle zehn Mannschaften durften kulinarische Preise entgegennehmen. Die beiden Erstplatzierten erhielten Verzehrgutscheine.

Spannend und mit viel Gaudi verliefen die Neunmeterschießen, bei denen über 50 Vorrundenspiele von 16 Mannschaften mit so fantasievollen Namen wie „Ballerdiewaldfee“ oder „Alkohooligans“ ausgetragen wurden. Männer und Frauen kämpften ehrgeizig um den ersten Platz, der erst nach Mitternacht feststand. Der „FC Desposito“ gewann das Neuner-Turnier, gefolgt von „Lokomotive Lattendicht“, „Sputnik SV“ und „TSG für 18,99 besoffen sein“.

Beim farbenprächtigen und ausgiebigen Feuerwerk, gezündet vom Team Eiche, standen zahlreiche Zuschauer staunend am Müslerrand und verfolgten aus respektvoller Entfernung die zum Himmel sausenden Sterne und Leuchtfiguren.

Zu DJ Mike Cains Musikrepertoire, fruchtigen Cocktails und Drinks aus der Bar genossen die Gäste eine lauschige Sommernacht.

Mehr als zehn alte Autos, 30 Traktoren und ein paar Motorräder gaben sich tags darauf ein Stelldichein auf dem Hartplatz des Müsler. Alles, was älter als Baujahr 1952 war, durfte sich präsentieren. Da kamen herzige Käfer, einer lackiert wie ein Marienkäfer, Traktoren mit den unterschiedlichsten Motorgeräuschen, einer sogar mit Anhänger und Kindersitz, und fanden viel Bewunderung von den Zuschauern.

Mitsingen und viel Applaus war den „Dinkelberger Musikanten“ unter Leitung von Christian Strütt gewiss. Erst nach einigen Zugaben durften sie die Waldbühne verlassen.

An beiden Tagen herrschte reger Betrieb an Bierbrunnen, in Küche und Kaffeestube. Das Vorstandsteam staunte nur so, was die Mitglieder an Kuchen und Torten herbeischafften – und am Sonntagnachmittag war alles verputzt.

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