Steinen „Ein Zeichen der Treue Gottes“

Anlässlich ihres 30. Geburtstags feierte die Evangelische Freikirche Steinen (EFK-Steinen) ein Sommerfest beim Gemeindezentrum in der Bahnhofstraße.

Steinen. Das Fest begann mit einem Sektempfang. Pastor Gerhard Pfänder schilderte in seiner kurzen Ansprache, dass die Anfänge der Gemeinde bis ins Jahr 1982 zurückreichen, als Peter Riechert und seine Frau Helga einen Hauskreis von Pfarrer Eichin vom Haus Frieden in Hägelberg übernahmen.

Dieser Hauskreis erlebte ein enormes Wachstum und führte zur Gründung des Vereins „Quelle des Lebens“ im Jahr 1987 und schließlich zum Start einer Freikirche im Jahr 1989. Gerhard Pfänder bedankte sich mit einem kleinen Geschenk bei den ersten Ältesten der Gemeinde, Norbert Bender, Ulrich Beyersdorff und Peter Riechert (der urlaubshalber abwesend war).

Die ersten sieben Jahre fanden die Gottesdienste der Freikirche in verschiedenen öffentlichen Räumlichkeiten statt, bis 1996 die Industriehalle von der Firma „Ernst Hänßler GmbH“ gemietet und zum Gemeindezentrum ausgebaut werden konnte.

Für Gerhard Pfänder sind die 30 Jahre EFK-Steinen ein Zeichen der Treue Gottes. Diese habe sich zum Beispiel in der finanziellen Versorgung gezeigt, da sich die Gemeinde fast zu 100 Prozent von Spenden finanziert. Und auch in der Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit - es gibt eigentlich keine passiven Mitglieder, sondern alle bringen sich so gut wie möglich mit ihren Gaben und Fähigkeiten ein.

So sind beispielsweise bei jedem Sonntags-Gottesdienst circa 20 ehrenamtliche Mitarbeiter im Einsatz.

„Im Laufe der Jahre sind viele Menschen Teil der EFK Steinen geworden, die einen für eine kürzere, andere für eine längere Zeit, und es gibt auch einige, die der Gemeinde von Anfang an die Treue gehalten haben“, so die Freikirche.

Eine besondere Freude sei, dass Mitglieder der Gemeinde in andere Länder gegangen sind, um dort die Liebe Gottes in Wort und Tat weiterzugeben: Afghanistan, Chile, Mongolei, Litauen, Samoa, Indien. Einige davon würden auch heute noch von der Gemeinde im Gebet und finanziell unterstützt - genauso wie eine Gemeinde in Israel und eine Gemeindegründung in Norddeutschland.

Maik Schuchert, einer der Hauptorganisatoren des Festes, betonte in seiner Ansprache, dass das Feiern von Festen tief in der Bibel verankert sei und zur Ehre Gottes geschehen kann und soll. „Die EFK-Steinen will durch das Fest die Treue Gottes zu uns Menschen feiern, der seine Liebe darin bewiesen hat, dass er in Jesus Christus Mensch wurde und ein neues Leben möglich gemacht hat.“ Das Sommerfest sei also genau genommen Jesus Christus geweiht, ohne den es die EFK Steinen ganz sicher nicht gäbe.

Nach den Ansprachen war zu Kaffee und Kuchen geladen, und die verschiedenen Freizeit- und Spielangebote für Groß und Klein - von denen ein Teil dankenswerterweise von der AB-Gemeinde ausgeliehen worden war - wie Hüpfburg, Bierkistenstapeln, Bällebad, Kinderschminken, Filzen und vieles mehr konnten in Anspruch genommen werden.

Unter den außerordentlich vielen Gästen herrschte eine gute Stimmung, und die Veranstalter bekamen positives Feedback auf ihr Angebot.

Am Abend gab es ein riesiges Salatbüfett und Gegrilltes, das so großen Anklang fand, dass am Ende alle Salate aufgegessen waren. Auch das Kuchen- und Dessertbüfett war am Ende vollkommen leer.

Zur „Movie-Night“ blieben dann noch etwa 50 Personen. Der Film „Jumanji 2“ wurde auf Großleinwand gezeigt, und um die Kino-Atmosphäre perfekt zu machen, gab es gratis Popcorn, Nüsschen und Chips.

Die Botschaft am Ende des Films fasste zusammen, was zum guten Gelingen des Sommerfestes beigetragen hatte: „Wir können nur ans Ziel kommen, wenn wir bereit sind, Opfer zu bringen und eine Aufgabe gemeinsam anzugehen.“

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