Steinen Erste Absagen von Kindergärten

Maximilian Müller
Die Köchlin-KindertagesstätteArchiv- Foto: Harald Pflüger

Die Anmeldungen für die Kindergärten laufen, und manche haben auch schon ihre Absagen bekommen. In Steinen gibt es eindeutig zu wenige Kindergartenplätze, räumt Bürgermeister Gunther Braun unumwunden ein.

Von Maximilian Müller

Steinen - Wie viele Absagen es gab oder geben wird, könne man noch nicht sagen, das Verfahren laufe noch. Aber die Gemeinde arbeite an dem Problem, sagt Braun im Gespräch mit unserer Zeitung. Als Beispiel nennt er den Neubau des Kindergartens in Hägelberg und die Erweiterungen und den Umbau in Hüsingen.

Einfach sei das bei der finanziellen Lage der Gemeinde allerdings nicht. Und man warte auch händeringend auf den Ausbau der Kindergarten-Gruppen bei der AB-Gemeinde.

Aber was, wenn die Eltern ihren Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz durchsetzen wollen? Damit habe die Gemeinde erst einmal nicht viel zu tun, da dieser ans Landratsamt zu richten sei, erläutert Braun das Verfahren. Zumal es noch andere Möglichkeiten der Kinderbetreuung gebe, etwa den Waldorfkindergarten oder auch Tageseltern. Diese bekämen einen Zuschuss der Gemeinde in Höhe von zwei Euro pro Stunde.

Keine Bevorzugung

Und eines räumt Braun auch gleich aus: Es gebe keine Bevorzugung von Geflüchteten bei der Vergabe der Kindergartenplätze. Diese kämen aktuell in Spielgruppen bei ehrenamtlichen Helfern unter. Einen Personalmangel gebe es aktuell in den Kindergärten der Gemeinde nicht, auch wenn man den Eindruck bei den vielen Stellenangeboten für Erzieherinnen im Amtsblatt den Eindruck gewinnen könnte, hatte Braun schon einmal zuvor gegenüber unserer Zeitung gesagt.

Es gehe dabei vielmehr darum, aktiv neues Personal zu gewinnen, da in diesen Berufen eine hohe Fluktuation herrsche. Diesem wolle man begegnen. Zumal in der Zukunft tatsächlich wieder Wechsel in diesem Bereich anständen, von denen man bei der Gemeinde aber bereits wisse.

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