Steinen „Funktionales, nicht überzogenes Löschfahrzeug“

Abteilungskommandant Thomas Winter, Gesamtwehrkommandant Walter Bachmann und Bürgermeister Gunther Braun (von links) freuen sich über das neue Weitenauer Löschfahrzeug. Foto: Hans-Jürgen Hege Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen-Weitenau (hjh). Rainer König und Hildolf Schwald haben das Beschaffungsprogramm „Szenario 2017“ für die Feuerwehren in der Gemeinde „ausgeheckt“. Gunther Braun, der neue im Amt des Bürgermeisters, darf nun nach und nach umsetzen, was vor ein paar Jahren beschlossen wurde. Vor einigen Wochen wurde der Fuhrpark der Feuerwehr Steinen um ein LF 20 ergänzt. Und am Sonntag nahm die Abteilung Weitenau das neue LF 10 offiziell in Empfang.

Natürlich ließen sich viele Bürger, Gemeinde- und Ortschaftsräte, Vertreter des Feuerwehrverbands und Kreisbrandmeister Christoph Glaisner die Gelegenheit nicht entgehen, das gute Stück, das bereits erste Einsätze hinter sich hat, unter die Lupe zu nehmen.

Walter Bachmann, Kommandant der Gesamtwehr, hatte den Gästen von Abteilungskommandant Thomas Winter den manchmal recht zähen Weg von der Bestellung bis zum um fünf Monate verlängerten Auslieferungstermin beschrieben. Und er hatte betont, dass die Fördermittel für das LF 10 als Ersatz für das fast 40 Jahre alte Vorgängermodell LF 8 zwar gestrichen worden waren, dass die Feuerwehr aber insgesamt mit der erfahrenen Unterstützung „nicht unzufrieden“ sein dürfe.

Walter Bachmann bedankte sich für das konstruktive Miteinander von Hersteller, Verwaltung und den Kameraden aus den eigenen Reihen, die sich mit der Beschaffung ab Beginn der Planungen 2013 befassten. Ihnen allen sei es zu verdanken, dass die Weitenauer Abteilung und damit alle Bürger der Gemeinde ein „funktionales, nicht überzogenes Löschfahrzeug“ erhalten haben, mit dem der örtliche Brandschutz und einfache technische Hilfeleistungen zuverlässig ausgeführt werden können.

Bürgermeister Gunther Braun empfand es als „Privileg“, innerhalb der ersten 100 Tage seiner Amtszeit nun schon das zweite Feuerwehrfahrzeug in den Dienst zu übergeben. Mit dem LF 10 sei nun das ganze Spektrum dieser Flächengemeinde besser abgedeckt und man sei für die Zukunft gerüstet, sagte er. Es sei das typische „Kampf- und Einsatzfahrzeug der Feuerwehren überhaupt“.

Er sei froh über das anhaltende Engagement der Feuerwehrleute. „Die Flächenpräsenz für uns als Wehren wird oft diskutiert wegen der Zentralisierung“, sagte der Bürgermeister. Aber: Die Topografie seiner Gemeinde auf einer Fläche, die größer sei als die gesamte Stadt Lörrach, mache es einfach erforderlich, an dem bestehenden System nach wie vor festzuhalten. Dann übergab Gunther Braun offiziell den Fahrzeugschlüssel an Abteilungskommandant Thomas Winter.

Ortsvorsteherin Freya Bachmann äußerte den Wunsch, dass die Dienste der Feuerwehr für die Allgemeinheit unfallfrei über die Bühne gehen. Und sie stattete Winters Mann- und Frauschaft den Dank aller Bürger dafür ab, „dass ihr für uns durchs Feuer geht.“

Christoph Glaisner bezog in den Dank an die „qualitativ und quantitativ hochwertige Mannschaft“ Weitenaus ausdrücklich die Familien der Feuerwehrleute mit ein. Er sei froh über das neue Fahrzeug, weil es zum Wohle der Menschen hier effizientes Arbeiten ermögliche.

Nach Grußworten des Feuerwehrverbands und Vertretern des Herstellers und des Fahrzeugausstatters sowie einem ausführlichen Bericht des Abteilungskommandanten über die imponierende technische Ausrüstung und das Leistungsvermögen des LF 10, die das des Vorgängers um den Faktor drei übertreffe, stand das Löschfahrzeug zur Besichtigung frei.

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