Steinen Geld für Höllsteiner Straßen

Im Zuge des Breitband- und Nahwärmeausbaus sollen in Höllstein noch dieses Jahr die Bagger rollen.. Symbolfoto: Kristoff Meller Quelle: Unbekannt

Die Gemeinde Steinen beteiligt sich mit 114 000 Euro an den Kosten für die Bauarbeiten, die die Elektrizitätswerke Schönau im Zuge des Nahwärme- und Breitbandausbaus in Höllstein an eine Firma aus Eimeldingen vergeben. Der Betrag deckt den Anteil für die Straßensanierung innerhalb der Gesamtmaßnahme ab.

Von Christoph Schennen

Steinen. Den entsprechenden Beschluss fasst der Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am Dienstag. Das Leistungspaket umfasst die Sanierung der Schillerstraße und eines Teils der Neuen Straße.

Der Anbieter, der den Zuschlag für die Maßnahmen erhielt, liegt nur 0,2 Prozent über der Kostenermittlung des Ingenieurbüros. Die Mittel für die Straßensanierung sind im Haushalt 2022 eingestellt, erklärte Martin Gempp, Sachbearbeiter im Bauamt, in der Sitzung. Der erste Bauabschnitt des Nahwärme- und Breitbandausbaus ist für Herbst 2021 bis Ende 2022 geplant.

Rainer Eiche (SPD) schlug vor, im Zuge der Straßensanierung die Schlaglöcher auf der Brücke bei der Kreuzung Neue Straße/Friedrichstraße auszubessern.

Für einige Diskussionen im Bauausschuss sorgte ein Bauantrag, der einen Anbau von Wohnraum an ein bestehendes Gebäude vorsieht.

Neue Wohnungen in der Kanderner Straße

Die Bauherrin will an ein bestehendes Wohn- und Geschäftsgebäude in der Kanderner Straße ein zweigeschossiges Gebäude mit Keller anbauen. Dadurch schafft sie zwei zusätzliche Wohneinheiten.

Zwischen Bestandsgebäude und Neubau befindet sich ein Treppenhaus, das die Wohneinheiten erschließen soll. Auf dem Flachdach des Neubaus ist eine Dachterrasse geplant.

Der geplante Standort liegt im Innenbereich, einen Bebauungsplan gibt es nicht. „Das Bauvorhaben fügt sich in die Umgebung ein“, urteilte Patrick Riesterer, Sachbearbeiter im Bauamt. „Über die Einfügung in die Umgebung kann man sich streiten“, hielt Bernd Vosskuhl (CDU) dem entgegen: Ihn störe das Miteinander von altem und neuem Gebäude. Riesterer wiederum: „Man sieht das häufig, die Verbindung zwischen modernem und altem Gebäude.“

Lukas Da Silva Schindowski (Gemeinschaft) wies darauf hin, dass der geplante Spielplatz direkt an der Kanderner Straße und damit in einem gefährlichen Bereich liege. Riesterer verwies darauf, dass die Bauträgerin diesen Spielplatz nachweisen müsse.

Da Silva Schindowski kritisierte zudem die Lage dreier Parkplätze im rückwärtigen Bereich. Sie befänden sich in unmittelbarer Nähe zu den Parkplätzen des Nachbargrundstücks.

Patrick Riesterer bestätigte dem Vertreter der Gemeinschaft-Fraktion, dass ein Bauvorhaben nie zu Lasten der Nachbarn gehen dürfe – „diese können ihre Belange anbringen“. Insgesamt weist die Bauherrin 14 Stellplätze für Autos und zwölf für Fahrräder aus. Das ist laut Verwaltung „ausreichend für sämtliche Wohn- und Gewerbeeinheiten“. Die Stellplatzsituation müsse allerdings das Landratsamt beurteilen, so Riesterer.

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