Steinen Hallengebühren erneut auf der Agenda

Viel Platz, um den erforderlichen Abstand einzuhalten, bot dem Weitenauer Ortschaftsrat die Festhalle. Foto: Gudrun Gehr Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen-Weitenau (ger). Um die coronabedingten Abstände zu gewährleisten, nutzte der Weitenauer Ortschaftsrat am Mittwochabend die geräumigere Festhalle als Tagungsort. Im Mittelpunkt der Gremiensitzung stand der Haushalt 2021.

Hallensanierung

Ortsvorsteherin Freya Bachmann zeigte sich sehr zufrieden mit den diesjährigen Leistungen der Verwaltung in Steinen. Mehrheitlich konnten anstehende Projekte ausgeführt und beendet werden. Ihr ausdrückliches Lob galt dem Bauamt: „Unsere Zusammenarbeit hat dieses Jahr super geklappt.“ Aber es gibt es für 2021 noch einige vergleichbar bescheidene Wünsche. Diese liegen im Bereich der Sanierungsmaßnahmen für das Feuerwehrgerätehaus, des Abdichtens des Brandweihers oder auch der nötigen Markierung des Parkverbotes vor dem Feuerwehrgerätehaus. Außerdem steht die Instandsetzung der Mauer und der Treppe beim Friedhof auf der Wunschliste. Aktuell hinzugefügt wurde der Wunschliste eine Fahrradüberdachung vor der Halle. Was kein Jahr bei der Mittelanmeldung fehlen darf, sind die Planungskosten für die Hallensanierung. In der Haushaltsvorplanung für 2024/2025 hat die Verwaltung diese Kosten bereits eingestellt.

Ortschaftsrätin Ulrike Mölbert meinte zur anstehenden Hallensanierung: „Wir könnten die drei Gemeinderatsfraktionen zu einer Hallenführung einladen“. Die Mittelanmeldung wurde einstimmig beschlossen.

Hallengebühren

Erneut standen im Ortschaftsrat die Hallennutzungsgebühren zur Diskussion. Mittlerweile hatten sich die Ortsvorsteher mit der Verwaltung auf einen gemeinsamen Vorschlag geeinigt, den Freya Bachmann den Ortschaftsräten vorstellte. Auch waren die Vereinsvorstände von Weitenau, Thomas Winter (Freiwillige Feuerwehr), Christa Schmieder-Wenzel (Gesangverein Harmonie) und Hanspeter Dürr (TuS) als Gäste anwesend. Die Ortsvorsteherin sprach vom Bemühen, für alle Ortsteile einen Konsens für die Gebühren zu finden, da jede einzelne Halle sich in Alter, Zustand, Inventar oder dem Vorhandensein eines Hausmeisters oder einer Putzfrau unterscheidet. Nur wenige Hallen der Gesamtgemeinde sind untereinander vergleichbar. Auch müssen Eigeninitiativen der Vereine wie Wartungsarbeiten und Pflege berücksichtigt werden. Freya Bachmann wies darauf hin, dass der Unterhalt jeder Halle der Gemeinde Kosten verursacht. Die Ortsvorsteherin hatte sich auch um Vergleichszahlen aus dem Bereich Schopfheim und Lörrach bemüht. Diese fielen im Vergleich erheblich höher aus als die geplanten Kosten für Weitenau. Der Vorschlag beinhaltete eine Minderung der Kosten für Hallen, die älter als 40 Jahre sind. Somit sollen für die Weitenauer Vereine beim Übungs- beziehungsweise Probebetrieb künftig pro Stunde Kosten von einem Euro anfallen. Die Hallenmiete für Veranstaltungen der ortsansässigen Vereine soll sich auf 100 Euro belaufen, Privatpersonen aus Weitenau sollen künftig das Doppelte bezahlen, externe Personen oder Veranstalter das Dreifache. Die anwesenden Vereinsvorstände signalisierten ihr Einverständnis zum Vorschlag.

Der Countdown läuft! Jetzt bis zum Jahresende gratis lesen. Schnell HIER anfordern.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Alexej Nawalny

Der Fall Nawalny bringt die Bundesregierung in Zugzwang, sollte Moskau bei der Aufklärung weiterhin mauern. Ist eine Neuausrichtung der deutschen Russland-Politik jetzt unvermeidbar?

Ergebnis anzeigen
loading