Steinen Heute schon an morgen denken

Christine Ableidinger-Günther und Stephan Dilschneider. Foto: Hans-Jürgen Hege

Steinen - Unter dem Motto „Mach deinen Ort fit für die Zukunft“ lädt die Initiative „Steinen im Wandel“ am Freitag, 5. April, zu einem Bürgergespräch in die Grundschulaula ein. Die Initiative sorgt sich um die Zukunft des Planeten. Und auch „vor dem Hintergrund der Proteste gegen eine zu träge Klimapolitik“ will sie ihre Sorgen schnellstmöglich mit vielen Bürgern teilen.

Die Teams um Christine Ableidinger-Günther sehen „Steinen im Wandel“. Sie denken „jetzt schon an morgen“ und hoffen, die Bevölkerung wie auch die Entscheidungsträger in Ämtern und Behörden für ein „enkeltaugliches Wirtschaften in Steinen“ zu sensibilisieren und unter der Überschrift „Mach deinen Ort fit für die Zukunft“ zu begeistern.

Um es nicht bei Lippenbekenntnissen zu belassen, blasen die Aktiven der Initiative nun ein weiteres Mal zur Attacke. Am Freitag, 5. April, um 19 Uhr steht in der Grundschulaula ein vom „Wandelbudget“ der Schöpflin-Stiftung und von „FairNETZt“ gefördertes Bürgergespräch zum Thema „enkeltaugliche Wirtschaft und Politik in Steinen“ auf dem Programm. Erwartet werden angeregte Gespräche und Diskussionen, zu denen ein Vortrag des Ecoloc-Geschäftsführers Stephan Dilschneider Anstöße, Ideen und Gesichtspunkte beisteuern will. Seine Firma mit Sitz in Basel befasse sich seit einigen Jahren mit der „Kraft der lokalen Ökonomie“, sagte der Leiter beim Pressegespräch in den Räumen der Maaßen-Stiftung. Deren Geschäftsführerin Anette Maaßen-Boulton, die sich ebenfalls bei „Steinen im Wandel“ engagiert, glaubt an den Erfolg des Bürgergesprächs.

Und sie hofft wie alle anderen Organisatoren, darunter Fritz Günther oder die Gemeinderatskandidatin Helen Hughes, dass sich die Gesprächsteilnehmer bereits im Vorfeld Gedanken darüber machen, ob und warum sie gerne in Steinen leben und was sie getreu dem Vorbild „Transition Towns“ zu tun bereit sind, die Lebensqualität in der Gemeinde und ihren Ortsteilen zu verbessern, soziale Kontakte zu stärken und die Umwelt zu entlasten. Es werde interessant sein zu erfahren, wie Bürgermeister Gunther Braun, der sein Kommen bereits zugesagt habe, oder wie die Gemeinderäte und ihre eventuell Nachfolgenden am Ratstisch die Situation Steinens einschätzen und das „Spannungsfeld zwischen Ökologie, Ökonomie und ständig knappen Finanzen beurteilen, ob sie die „positiven Visionen“ der Initiative und des Referenten teilen beziehungsweise nachvollziehen können und wie ganz allgemein die Bürger unter anderem auf die Chancen zur effektiven Art einer Bürgerbeteiligung reagieren.

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