Steinen In 15 Monaten bezugsfertig

Beim Spatenstich flogen buchstäblich die „Fetzen“: (von links) Johannes Leisinger (Implenia), Steinens künftiger Bürgermeister Gunther Braun, Patrick Scheuermann (Wohnbau), Bürgermeister Rainer König, Manfred und Stephan Männer (Architekten). Foto: Hans Jürgen Hege Foto: Markgräfler Tagblatt

Von Hans Jürgen Hege

Es geht Schlag auf Schlag. Ein Projekt der Kommunalen Wohnbau (KWS) jagt derzeit das andere.

Steinen-Höllstein. Mit dem Bau der Sozialwohnungen in der Schlossstraße gelang der Wohnbau eine Punktlandung. Und das erhofft sie sich nun von dem Projekt in der Friedrichstraße, das am Donnerstag mit dem obligatorischen Spatenstich eingeläutet wurde und das laut Geschäftsführer Patrick Scheuermann in 15 Monaten bezugsfertig sein soll.

In zwei getrennte Wohnhäuser mit 29 Wohnungen auf 790 beziehungsweise 1220 Quadratmetern Wohnfläche investiert die Wohnbau bis dahin 5,5 Millionen Euro. Unter den Häusern entstehen 31 Tiefgaragenplätze und um die Häuser herum weitere neun Stellplätze. Auf dem begrünten Innenhof erwartet die Kinder ein Spielplatz. Die Gebäude werden ans Fernwärmenetz angeschlossen, die Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen in den vierstöckigen Häusern sind barrierefrei zu erreichen und mit Wasch-, Trocken, Kinderwagen-, Technik- und Heizräumen in den Kellern ausgestattet.

Scheuermann wies darauf hin, dass sich die Mietpreise an der KWS-Vorgabe, die Mieten auf niedrigem Niveau zu halten, orientieren werden. Damit sei eine wesentliche Vorgabe der Gemeinde erfüllt, die auch Bürgermeister Rainer König sowohl als Bürgermeister wie auch als Vorsitzender des Wohnbau-Aufsichtsrats propagiert: „Wir wollen eine sozial verträgliche Wohnbebauung für breite Schichten der Bevölkerung sicherstellen.“

Er sei froh, dass nach einer gewissen Verzögerung mit dem Bau begonnen wird, so König. Wie Patrick Scheuermann sei auch er „aufgrund der mit der Baufirma und dem Architekten gemachten guten Erfahrungen sicher, dass der restliche Terminplan eingehalten wird.“

Nächster Redner im Bunde der Gemeindevertreter, die sich mit den übrigen Gästen dank der Gastfreundschaft der Freiwilligen Feuerwehr im Rohbau der Höllsteiner Abteilung nebenan bereits auf ein regenfreies Vesper freuten, war Steinens künftiger Bürgermeister Gunther Braun. Er betrachte den Spatenstich auch als Auftakt zu weiteren Unternehmungen wie das anstehende auf dem Areal der „Alten Weberei“. Denn allen sei klar: „Wir brauchen noch mehr Wohnungen. Das hier ist lediglich der Tropfen auf den heißen Stein“, sagte Braun. Er sei gespannt, was auf ihn als Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Wohnbau zukomme.

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