Steinen Instrumentenspende für Schule

Markgräfler Tagblatt, 14.06.2018 22:00 Uhr

Steinen (hp). Wilfried Wöhrle, ehemaliger Leiter der Fachklinik Haus Weitenau und leidenschaftlicher Musiker (Pepperhouse Stompers, Bernauer Naturparkhörner, Alptone Trio), nutzte das Pressegespräch, um auf das trinationale Alphorntreffen mit Auftritten auf Burg Rötteln in Lörrach und in Steinen zurückzublicken und sich im Namen aller Musikerkollegen bei der Gemeinde für die Übernahme der Schirmherrschaft, den Sponsoren und vor allem beim Förderverein Kunst und Kultur in Steinen für die Unterstützung zu bedanken. Wöhrles Wunsch ist es, mit dem Erlös zwei Projekte zu unterstützen.

Ein Anliegen Wöhrles ist es, Kinder und Jugendliche zum selbstständigen Musizieren zu motivieren. Das fängt schon bei der Auswahl des passenden Instruments an. „Kindergärten und Grundschulen brauchen Instrumente zum Ausprobieren“, sagte Wöhrle, und überreichte dem völlig überraschten Rektor des Schulzentrums, Stefan Royl, ein Alphorn.

Ferner liegt Wilfried Wöhrle am Herzen, dass Kindern und Jugendlichen frühzeitig das Leben und die Sprache der französischen Nachbarn vermittelt wird. „Die Jumelage mit Cornimont kann dabei eine wichtige Brücke sein“, sagte Wöhrle. Er meinte, dass der Austausch auf eine solide finanzielle Basis gestellt werden sollte.

Wöhrle würde sich wünschen, dass die Schulen in Steinen und Cornimont die Jumelage beleben. Er weiß aber auch um die sprachliche Barriere: „Französisch will keiner lernen.“ „Wir werden an der French Connection arbeiten“, versprach Rektor Royl in Anspielung auf einen Spielfilmklassiker.

Der ehemalige Leiter von Haus Weitenau geht mit gutem Beispiel voran. Nicht nur, dass er die Jumelage Steinen - Cornimont von Anbeginn an begleitet hat, er verstärkt als Sänger auch einen französischen Chor.

 
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