Steinen Jugendwehr sucht „junge Helden“

Mit solchen Plakaten wirbt die Freiwillige Feuerwehr Steinen um Nachwuchs.Foto: Ralph Lacher Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen - Mit einer Internet-, Plakat- und Handzettelkampagne sucht die Jugendfeuerwehr Steinen in allen Ortsteilen „junge Helden“.

Jugendwart Kai-Uwe Krieg sagt im Gespräch mit unserer Zeitung, dass derzeit 60 Jungen und Mädchen in den Jugendwehren Steinen, Höllstein, Hüsingen, Hägelberg, Weitenau sowie der gemeinsamen von Schlächtenhaus und Endenburg aktiv sind. Allerdings ruhe der Übungsbetrieb in allen Jugendwehren coronabedingt seit Oktober.

„Wir vermissen den Übungsbetrieb“ sagt Krieg und verweist auf die digitalen Angebote, die es seit Oktober gibt und mit denen man den Feuerwehrnachwuchs bei der Stange halten möchte.

Um neue Mitglieder wirbt die Freiwillige Feuerwehr mit insgesamt zehn Plakaten und im Internet. Auf Instagram finden sich unter „heldengesucht“ und „jfsteinen“ entsprechende Informationen.

„Du erhältst von uns eine komplette Uniform, Helm, Stiefel und Handschuhe. In den Übungen erfährst Du jede Menge Neues, Spannendes zum Thema Feuerwehr. Du lernst neue Kinder und Jugendliche aus deinem Ortsteil kennen und siehst Deine Freunde wieder. Wir freuen uns auf Dich“, heißt es wörtlich. Dazu gibt es Kontaktadressen.

In Steinen zeichnet Max Beißert für die Jugendwehr verantwortlich, in Höllstein Kim Weber, in Hägelberg Marvin Mutter, in Hüsingen Sascha Hänßler, in Schlächtenhaus Michael Kropf, in Endenburg Christian Schmidt und in Weitenau Markus Kuttler.

Die Jugendwehr in Steinen gibt es laut Gesamtkommandant Walter Bachmann seit mehr als 50 Jahren. Nach der Gemeindereform wurden auch in den Ortsteilen Jugendwehren gegründet.

„Im Laufe der Jahre hat sich die Jugendabteilung immer weiter entwickelt und ist längst zu einem festen und wichtigen Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehr geworden“, sagt Bachmann. „Mindestens 90 Prozent unserer Aktiven, das sind aktuell immerhin 228, kommen aus der eigenen Nachwuchsarbeit“, rechnet der Gesamtkommandant hoch.

Vor Ausbruch der Corona-Pandemie traf man sich im Turnus von zwei Wochen in den Jugendabteilungen zu Übungen. Dabei wird feuerwehrspezifisches Wissen, aber auch Erste Hilfe, geschult. Viel Raum nimmt im Jahreslauf auch die Geselligkeit und das soziale Engagement ein.

Krieg sagt, dass Corona auch der Feuerwehr einen Strich durch die Rechnung macht: „Wir dürfen in der Jugendwehr nicht üben oder uns treffen, weil unbedingt vermieden werden soll, dass sich einer der Verantwortlichen aus dem Aktivbereich ansteckt und damit die Leistungsfähigkeit der Wehr eingeschränkt wird.“

Weitere Informationen: jugendwart@ff-steinen.de

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