Steinen Kindgerechter Spielespaß

Saxofonklänge für die Sponsoren, dank derer der Fröbelkindergarten nun eine Kletterlandschaft hat. Foto: Hans-Jürgen Hege Foto: Markgräfler Tagblatt

Im offenen Feuer (ver-)brannten die Überreste der Hölzer, aus denen in den zurückliegenden Monaten eine sehr willkommene Erweiterung des Spieleparks im Fröbelkindergarten entstand.

Steinen (hjh). Das Feuer spendete den Gästen angenehme Wärme, die auch penetranter Regen nicht davon abhielt, die Erfüllung eines seit Jahren gehegten Traums der Kinder, der Eltern und der Erzieher des Fröbelkindergartens gebührend zu feiern: die Kletterlandschaft.

An der Stelle, an der die alte Weide auf dem Kindergartengelände stand, entstanden nach Plänen der pädagogischen Ideenwerkstatt „Bagage“ neben den drei prägenden Türmen Steigungen und Aufstiege mit „pädagogisch hochwertiger Funktionalität“, wie Planer Thomas Stadelmann im Hof der Kindertagesstätte versicherte. Das sehenswerte, keineswegs überdimensionierte und seiner Meinung nach „kindgerechte, ständig verfügbare und sichere“ Konstrukt fördere unter anderem die Begegnung und Kommunikation der Kinder, die Freude und Spaß in der Kletterlandschaft erleben werden, betonte er ganz im Sinne der Sponsoren, die neben unzähligen privaten Spendern ihren Beitrag zum harmonischen Abschluss des Kletterlandschaft-Projektes geleistet hatten: die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden (5000 Euro), die Volksbank Dreiländereck (2500 Euro), die Allianz-Versicherung (1374 Euro) und der DM-Drogeriemarkt Höllstein, der 747,63 Euro beisteuerte. Dazu zählt auch die Gemeinde Steinen, deren Bauhof-Dienstleistungen mit einem Anteil von rund 3500 Euro am 21  000 Euro teuren Gesamtprojekt abgerechnet wurden, das der Förderverein Fröbelkindergarten souverän und unter großem Einsatz an Stunden und an Vereinsgeldern organisierte und abwickelte.

Kindergartenleiter Thomas Seubert und die Vorsitzende des Fördervereins, Christina Fritz, freuten sich unisono über den Neuzugang im Abenteuerland rund um die Kindertagesstätte, die rund 100 Kinder betreut. Fritz hoffte, dass die Rechnung aufgeht und die ersehnte Ergänzung der Spielkulturlandschaft rund ums Haus Körper und Geist der Kinder zugutekommt. Mit ihr brachten diese Hoffnung auch die Sponsoren-Vertreter zum Ausdruck, die zur Einweihung ihre überdimensionalen Schecks präsentierten.

Bürgermeister Gunther Braun, der sich über Thomas Seuberts höchste Lobeshymnen an die Adresse des Bauhofs der Gemeinde riesig freute, verband den Startschuss zum Betrieb der Landschaft, den die Kinder mit ein paar Liedern und ein Vater mit seinem Saxofon musikalisch umrahmten, mit dem naheliegenden Wunsch, dass der Spaß an den Geräten nicht durch Unfälle getrübt werden möge. Und dem frommen Wunsch schloss sich am Ende auch der Vertreter des Kindergartenträgers, der Petrusgemeinde, an, der mit seinen guten Wünschen den offiziellen Part der Einweihungsfeier einläutete. Gemeinderätin Gisela Wilms freute sich, dass sichere Spielgeräte aus Holz gemäß ihrer Intension im Gemeinderat verwendet worden sind.

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