Steinen Manch Vergessenes wiederentdeckt

Markgräfler Tagblatt, 10.01.2018 22:00 Uhr

„Mythische Orte am Oberrhein“ zeigt Martin Schulte-Kellinghaus am Freitag, 26. Januar, um 20 Uhr in einer Multivisionsschau im Mühlehof.

Steinen. Das Land am Oberrhein ist die Regio Trirhena, das Belchenland oder das Dreiland. Beiderseits des Rheins liegen darin eingebettet zahlreiche Orte, welche die Menschen schon seit vielen 100 oder gar 1000 Jahren angezogen haben.

Um solche Orte ranken sich oftmals Geschichten und Sagen. Volksbräuche haben hier eine lange Tradition. Manches Vergessene wurde wiederentdeckt und neu belebt, andere Bräuche haben sich im Lauf der Jahrhunderte von heidnischen Kulten zu christlichen Riten entwickelt.

Der Referent Martin Schulte-Kellinghaus lebt seit 40 Jahren in Südbaden. Nach dem Studium der Naturwissenschaften in Freiburg arbeitete er als Lehrer in Rheinfelden. Später wandte er sich seiner Leidenschaft zu, der Fotografie. Zahlreiche Reisen führten ihn durch Europa, nach Nordamerika und Neuseeland. Er ist mit dem Hausboot unterwegs auf Kanälen, auf dem Jakobsweg pilgerte er von Deutschland nach Santiago de Compostela. Seine faszinierenden Fotos wurden in über 30 Bildbänden veröffentlicht, mit Multivisionsschauen begeisterte er schon viele tausend Zuschauer in Deutschland. Seine Liebe gilt genauso der Heimat am Oberrhein. Er verwirklicht hier zahlreiche Reportagen und Fotoarbeiten, vom Jugendtheater bis zu dem bekannten großen Projekt „Mythische Orte am Oberrhein“.

Veranstalter ist der Verein „Kunst und Kultur in Steinen“.

 
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