Steinen-Schlächtenhaus (os). Nicht wie gewohnt bei der Kehrrankhütte, sondern bei der Glaserhütte in Schlächtenhaus wurde in diesem Jahr Brennholz lang versteigert. Das deshalb, weil Revierförster Volker Resnik dort Holz einschlagen ließ.

Ortsvorsteher Heinrich Stiefvater und sein Stellvertreter Stefan Baumgartner freute sich, endlich mal eine echte Versteigerung leiten zu dürfen. Beide luden zunächst einmal zum Umtrunk ein (die Feuerwehr hatte die Bewirtung übernommen) und priesen schon mal die hohe Brennqualität des Buchenholzes sowie die idealen An- und Abfahrbedingungen an. Insgesamt 15 Stöße Brennholz lang, so genannte Polter, mit zusammen gut 81 Festmetern Brennholz hatte Stiefvater im Angebot. Am Ende waren alle 15 Polter weg und rund 4600 Euro (drei Potzent mehr als veranschlagt) in der Kasse.

Der anschließende gemütliche Teil war mit einem Wettbewerb verknüpft.

Zu beantworten war die Schätzfrage, wie viele Festmeter der neben der Glaserhütte liegende Baumstamm hat. Heinrich Stiefvater und Marco Rosskopf waren mit geschätzten 0,66 Festmeter am nächsten an dem durch den Förster ermittelten Wert. Das anschließende Stechen, bei dem die Länge des Baumstamms geschätzt werden muste, gewann Marco Rosskopf, der damit den Baumstamm als Preis erhielt.