Steinen Motivation durch den Glauben an Jesus

Das Musikteam der Gemeinde unter Leitung von Christian Leitherer begleitete während des Festgottesdienstes die Gemeinde im Gesang Foto: zVg/Beate Gsell

Steinen-Hägelberg/Weil am Rhein. Bei strahlendem Herbstwetter feierten am Sonntag 150 Glieder der christlichen Gemeinde Dreiländereck (CGD) auf dem Festplatz „Waldschänke“ im Steinenener Ortsteil Hägelberg das 40-jährige Bestehen.

Die Gemeinde, die in Steinen und Weil am Rhein zwei Standorte hat, ist vor allem durch die Regio-Rumänienhilfe und die Freizeiten für Kinder und Jugendliche am Schluchsee und Bodensee bekannt.

Vor 40 Jahren schlossen sich zwei Hauskreise zur Gemeinde zusammen. Die Brüder Mark und Matthew Walker, die heute noch zur Gemeinde gehören, initiierten mit zwei weiteren Personen die Gründung. Zunächst traf man sich im Mattweg in Weil am Rhein, später in einem ehemaligen Geschäftsraum am Rathausplatz. Auf der Suche nach einem neuen Raum öffnete die Täufergemeinde Steinen in der Kirchstraße ihre Türe und die beiden Gemeinden fusionierten.

Im Lauf der Zeit wuchs die Gemeinde und man entschloss sich, in Weil am Rhein einen zweiten Treffpunkt aufzubauen. In den Räumlichkeiten der Offenen Jugendarbeit von Daniel Mayer, der seit vielen Jahren zur Gemeinde gehört, traf sich ein Teil der Gemeinde einige Jahre in Friedlingen, bis auch dieser Raum aus den Nähten platzte. Seit Januar dieses Jahres trifft sich der Weiler Zweig in der Hauptstraße 214.

Der Glaube an Jesus Christus motiviert die Gemeinde zum Einsatz für ihre Mitmenschen. In der Gemeinde gibt es neben dem Gottesdienst Hausbibelkreise sowie Angebote für Kinder, Jugendliche, Frauen und Senioren. Zu Pfingsten und in den Sommerferien packen viele fleißige Hände unter Leitung von Daniel Mayer mit an, damit Kinder und Jugendliche das Evangelium kennenlernen und schöne Erlebnisse am Bodensee und am Schluchsee haben können. In diesem Jahr nahmen mehr als 500 Menschen daran teil.

Im Jahr 1990 begann Mark Walker mit Hilfsgütertransporten nach Rumänien. Bis heute haben durch die Regio-Rumänienhilfe mehr als 500 Transporte stattgefunden. Beide Arbeitszweige basieren auf ehrenamtlichem Engagement. Darüber hinaus unterstützt die Gemeinde mehrere Missionare in unterschiedlichen Ländern.

Beim Festgottesdienst dankten die Gemeindeglieder Gott für alles, was er in diesen vier Jahrzehnten für sie bewirkt hat. Bernd Schulte, der als Jugendlicher zur Gemeinde stieß und seit Jahren in der Leitung mitarbeitet, erzählte, dass er zunächst in verschiedenen christlichen Gruppen unverbindlich mitmachte, bis er die CGD kennengelernt habe, wo er herzlich aufgenommen wurde und verbindlich dabei geblieben sei. Werner Bürk, langjähriges Gemeindeglied, erläuterte, wie Gemeinde überhaupt entsteht. Und Leitungsmitglied Klaus Kupries sagte in seiner Predigt, das Wichtigste im Leben sei, durch die persönliche Beziehung zu Jesus Christus Frieden mit Gott zu haben.

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