Steinen Musiker in bester Spiellaune

Dirigent Viktor Severjanovas spielt als Solist mit dem Alt-Saxophon „Harlem Nocturne“, während Wolfgang Schwarzwälder dirigiert. Foto: Georg Diehl

Steinen - Zum 21. Male in Folge veranstaltete der Musikverein Steinen in der Petruskirche sein traditionelles Muttertagskonzert. Die Kirche war fast voll besetzt, als das Jugendorchester unter der Leitung von Wolfgang Schwarzwälder mit dem Marsch „Woodpeckers Parade“ von Kees Vlak das Konzert in der Kirche eröffnete. Erfreulich und erstaunlich zugleich war, dass das Jugendorchester sich schon an „sinfonische Blasmusik“ wie das Thema aus Peter Tschaikowskys Ballett „Der Schwanensee“ heranwagte und es auch perfekt meisterte. Der Pop-Song „Cool Kids“ von Echo­smith gelang dem Jugendorchester ebenso gut.

Nach einem „Japanischen Liebeslied“ als Zugabe schaltete das Aktivorchester unter der bewährten Leitung von Viktor Severjanovas zur mitreißend dargebotenen „Kleinen ungarischen Rhapsodie“ von August Bösendorfer über. Mit vollem Wohlklang folgte „Sound of Silence“ von Paul Simon. Die Intermezzo-Szene „Auf einem persischen Markt“ von A. W. Ketelbey entführte in den nahen Osten, wo man die Kamele zu hören glaubte. Doch dann erklang als Glanzleistung des Musikvereins Steinen sinfonische Blasmusik mit der Ouvertüre „Egmont“ von Ludwig van Beethoven. Der Posaunist Klaus Bischoff hatte nicht nur die Noten der „Ballade pour trombone“ von G. P. Leone gespendet, sondern trat auch als Solist mit seiner Posaune auf, der alles auswendig spielte. Das Orchester wechselte danach mit einem Pop-Song von D. Rogers nach Afrika, bevor eine weitere Komposiion mit Solo erklang. Der Dirigent Viktor Severjanovas spielte souverän die Solo-Partie für Alt-Saxophon im Stück „Harlem Nocturne“. Ein Dixie unter dem Titel „Just a closer walk with Thee“ von J. Vinson ließ auch das Publikum „mitbeben“. Nach der Filmmusik „The magnificent Seven“ von E. Bernstein, die ebenfalls das Auditorium mitriss, gab es noch manche gern gehörte Zugabe.

Durch das recht abwechslungsreiche Programm führten informativ und elegant Manuel Schwarzwälder und Marc Fockers.

Beim Ausgang gab es eine Rose zum Muttertag.

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