Steinen Nahwärme hat hohe Akzeptanz

Christoph Schennen
Derzeit wird in der Maulburger Straße eine Nahwärmeleitung verlegt. Foto: Christoph Schennen

Martin Gempp vom Bauamt der Gemeinde Steinen hat im Bauausschuss über den Fortschritt beim Ausbau des Nahwärme- und Breitbandnetzes in Höllstein berichtet. Seit mehr als einem Jahr wird es Gempp zufolge ausgebaut.

Von Christoph Schennen

Steinen. Bis zum Jahresende werden voraussichtlich die Baumaßnahmen in der Neuteichstraße, der Schillerstraße (von der Maulburger Straße bis zur Einmündung zum Erlenweg), der Maulburger Straße, der Neuen Straße (von der B 317 bis zur Einmündung in die Schillerstraße), der Gartenstraße sowie im Erlen- und im Teichweg abgeschlossen sein.

„Es ist weiter vorgesehen, die Verbindung zur Heizzentrale in Steinen inklusive Spülbohrung unter der B 317 und der Wiese sowie der Pressbohrung unter der Bahnlinie noch in diesem Jahr herzustellen.“

Sehr erfreulich sei die Akzeptanz der Nahwärme, sagte Gempp. Deutlich mehr als die anvisierten 80 Hauseigentümer setzen auf diese Energieform. Der Ausbau geht im kommenden Jahr weiter.

Bis Mitte 2023 folgen die Bernhardstraße, die Gewerbestraße, die Sägemattstraße, die Merianstraße, die Schillerstraße (vom Erlenweg bis zur Neuen Straße) und die Neue Straße (von der Schillerstraße bis zum Gewerbekanal).

Gempp schilderte auch die Gründe für die Bauzeitverlängerung. In der Maulburger Straße wurde noch eine Gasleitung verlegt, was eine Ausweitung des Rohrgrabens notwendig gemacht habe. Auch an der Wasserleitung wurde gearbeitet.

Schwieriger Untergrund

Rainer Eiche (SPD) sagte, die Grundschule in Höllstein dürfe beim Breitband- und Nahwärmeausbau nicht vergessen werden. „Ich habe Zweifel, ob die Nahwärme 2023 in die Schule kommt.“ Es sei nicht akzeptabel, wenn die Grundschüler beim Übergang in eine andere Schulform technisch nicht auf der Höhe mit ihren neuen Schulkameraden seien, fügte er an.

Bürgermeister Gunther Braun versprach, sowohl die Höllsteiner als auch die Weitenauer Grundschule würden nicht vergessen. Probleme bereite derzeit noch die Pressbohrung unter der alten Bahntrasse, so Bürgermeister Braun. „Wir wissen nicht woran es liegt, dass wir dort nicht weiterkommen. Wir wissen nicht, was dort vergraben ist.“

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