Steinen Neuer Name, neues Programm

Musikschüler machten „Noises“. Foto: Anja Bertsch Foto: Markgräfler Tagblatt

Steinen (jab). Altbewährtes mit einer Prise Frisches führte die Regie beim diesjährigen Gemeindeevent unterm neuen Bürgermeister, der – neu die zweite – von Maja Wassmer unterstützt wurde, die im Moment im Hauptamt die Stellung hält.

Neu schon die Bezeichnung: Nachdem die Veranstaltung bislang unterm Namen Bürgertreff lief, lud die Gemeinde nun also offiziell zum Neujahrsempfang. Der Musikverein wirtete unter netten Marktständchen hervor, die tatsächlich ein wenig Flair ins Hallenambiente schafften. Der neue Zeremonienmeister Braun verzichtete auf die Sportlerehrungen, die in früheren Jahren angesichts der offenkundig überbordenden Steinener Sportlichkeit des öfteren zum Marathon ausgeartet waren. Das allerdings kostete die Veranstaltung wiederum offenkundig auch einige Besucher, so dass etliche Plätze leer blieben; etwa 300 Besucher dürften′es trotzdem gewesen sein. Und nicht zuletzt kamen neben dem Bürgermeister in diesem Jahr auch andere ausgiebiger zu Wort, indem Klinikleiter Andreas Kleiner die Fachklinik Weitenau und das Vorstandsteam aus Dirk Zumkeller und Lutz Wolff den Gewerbeverein vorstellen durften. Und manches bleibt denn einfach doch, wie′es (fast) schon immer war: Einmal mehr standen die Forscherkids der Familie Spanke – mittlerweile die Komplettmannschaft aller vier Geschwister - für ihre Erfolge in diversen Nachwuchs-Forscher-Wettbewerben auf der Ehrungsbühne (wir berichten noch).

Steinen (jab). Für die musikalische Umrahmung beim Neujahrsempfang sorgten gleich vier unterschiedliche Ensembles.

Den Auftakt machte der Zaubervogelchor der Grundschule Höllstein unter Leitung von Martina Schlageter-Lucas mit einer herzigen Darbietung. So stimmkräftig wie stimmungsvoll erklang der Gesangverein Harmonie Weitenau unter Leitung von Ibolya Barla. Als Solokünstlerin sorgte Musikschülerin Nicola Holetzke für perlende Pianoklänge, und zum Abschluss sorgte die Musikschultruppe „Noises“ unter Leitung von Bernward Braun mit Hilfe von Mülltonnen, Plastikflaschen, Kehrschaufel und gar einem ganzen Spülbecken für eine originell-treibende Percussioneinlage der besonderen Art.

Sie möchten alle Nachrichten aus Ihrer Gemeinde lesen?
Dann testen Sie unser ePaper – 3 Wochen völlig gratis und unverbindlich! Klicken Sie HIER.

Newsticker

blank

Umfrage

Weihnachtsbäume

Achten Sie beim Kauf des Weihnachtsbaums darauf, ober dieser unter kontrolliert ökologischen Bedingungen kultiviert wurde?

Ergebnis anzeigen
loading