Steinen Neuer Vereinsname wird gesucht

Bilanz zog der Kranken- und Alternpflegeverein Hägelberg. Foto: Stephanie Senn

Steinen-Hägelberg - So mancher Gast der Generalversammlung des Kranken- und Altenpflegevereins Hägelberg, kurz KAV, konnte sich erinnern an die Zeiten, als es im Ort noch eine Krankenschwester          und eine Hebamme gab.

Frieda Schöni, 1920 als erste Landkrankenschwester eingestellt, und ihre Nachfolgerinnen waren ein wichtiger Bestandteil des Dorfes, bis 1992 die Sozialstation Schopfheim die medizinischen Dienste übernahm.

Vereinsgeschichte

Gegründet wurde der Kranken- und Altenpflegeverein (KAV) Hägelberg nach Ende des deutsch-französischen Krieges 1870/71 im Jahr 1894 erst als Militärverein zur Unterstützung von Hinterbliebenen und Kriegsversehrten. Seit 125 Jahren leistet der Verein, aktuell von einer elfköpfigen Damenriege geleitet, wertvolle soziale Arbeit. Und, wie die Vorsitzendes des Vereins, Ortsvorsteherin Gabriele Kaiser-Bühler, mit einem Augenzwinkern betonte: „Für 125 Jahre sehen wir doch noch knusprig aus.“

Rückblick

Die 14-tägigen Spielenachmittage, die inzwischen auf Wunsch der Senioren in einen „Kaffitreff“ umgewandelt wurden, kamen ebenso gut an wie der eigens für die Adventsfeier gegründete „Adventschor“, der auch beim Weihnachtsgottesdienst in Kooperation mit dem Haus Frieden am Heiligabend im Dorfgemeinschaftshaus auftrat. Gesellig waren zudem die Kaffeefahrt zur Käserei Glocknerhof im Glottertal, das Sommerfest mit Theater und der Ausflug zur Landesgartenschau.

Nostalgie

Bürgermeister Gunther Braun warf einen Blick zurück in die Zeiten vor Handy und Digitalisierung, und er hoffte, dass der Verein sich stetig verjüngen und noch viele Jahre seine Erfahrung an die nächsten Generationen weitergeben kann.

Namensgebung

Im Rahmen der Erneuerung der Vereinssatzung biete sich die Gelegenheit, so die Vorsitzende, dem „Gemeinnützigen Verein für Kranken- und Altenpflege Steinen e.V.“ (offizieller Name des KAV) auch gleich einen neuen Namen zu geben. Eine Hägelbergerin hatte sogleich einen Vorschlag – „Frauenbewegungsverein, denn was ihr im Dorf bewegt, ist einfach spitze!“. Vorschläge werden weiter angenommen.

Vorschau

Am 18. Juni geht es auf Kaffeefahrt zur Tantenmühle in Malsburg-Marzell. Vorab gibt es Kaffee im Dorfstübli in Weitenau. Anfang September ist ein Ausflug in eine Schweizer Schokoladenfabrik geplant. Das Sommerfest wird ohne Theater, dafür aber wahrscheinlich als gemütlicher Nachmittag stattfinden.

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