Steinen Nussbaum steht für das Wachsen

Pflanzten einen Baum beim Dorfgemeinschaftshaus Hägelberg: (von links) Ortsvorsteherin Gabriele Kaiser-Bühler, Ortvorsteherstellvertreter Dieter Trinler, Architekt Ingo Herzog, Architektin Sabine Braun und Bürgermeister Gunther Braun. Fotos: Stephanie Senn Foto: Markgräfler Tagblatt

Das gesamte Dorf sowie zahlreiche Gäste aus Nah und Fern waren am Sonntag nach Hägelberg gekommen, um die Einweihung des neuen Dorfgemeinschaftshauses (DGH) zu feiern.

Steinen-Hägelberg (sn). Nach dem Festakt für geladene Gäste am Freitagabend (wir berichteten) ging es am Sonntag im „neuen Wohnzimmer“ des Ortes geschäftig zu. Nach dem Einweihungsgottesdienst, gehalten vom Haus Frieden, spielte der Musikverein Steinen zum Frühschoppen auf.

Vereine präsentieren sich

Die Hägelberger Vereine präsentierten sich in der Halle mit Fotowänden und Informationen zu ihren Aktivitäten. Natürlich konnten auch die nahezu fertiggestellten Räumlichkeiten besichtigt werden. Vor dem Eingang wurde dann gleich auch noch ein vom Architekturbüro Herzog gespendeter Nussbaum gepflanzt, der nun das Außengelände schmückt und vielleicht für das Wachsen des Projektes stehen kann.

In dieser Woche, so Gunther Braun, müsse das Gebäude noch den Handwerkern gehören. Erst ab dem 25. September können dann die Turnstunden in der Halle starten – unter anderem auch die der Steinener Schulen, da die Schulsporthalle wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung steht.

„Mir lönn net luck“

Brauns Dank ging an alle Helfer, die unter dem Motto „Mir lönn net luck“ am Hägelberger Traum einer neuen Halle festgehalten hatten.

So vieles hatte dem Projekt im Weg gestanden – die Kosten, der Standort, die Parkplatzfrage, welche von Gerd Würger durch ein Geschenk an die Gemeinde geklärt wurde, und so einiges mehr. Doch mit vereinten Kräften und nahezu 2500 Arbeitsstunden von 106 Helfern konnten die Hägelberger dieses Projekt stemmen. Auch am Festtag waren wieder die Ehrenamtlichen gefragt, um den Tag zu einem gelungenen Ereignis zu machen. Nichts sei unmöglich im „Vorzeigedorf“ Hägelberg, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster, der das Projekt verfolgt und unterstützt hatte. Bereits jetzt gibt es Ideen für neue Projekte, unter anderem fiel das Wort „Schwimmbad“, welches das Gelände rund um Halle und die Heizzentrale der Genossenschaft Energie aus Bürgerhand komplettieren könnte.

Draußen konnten sich die Kinder austoben – die AB-Gemeinde hatte ein Bällebad und andere Spielangebote zur Verfügung gestellt, bei der Jugendfeuerwehr stand eine Wand für Spritzübungen bereit. Die Hägelberger Kindergartenkinder hatten allerdings noch einen Einsatz – sie sangen mit „Wer will fleißige Handwerker sehen“ einen Lobgesang auf die fleißigen Helfer. Ihnen folgten die verschiedenen Turngruppen des Turnvereins, die mit bunten, unterhaltsamen Vorführungen den Nachmittag bereicherten.

Stefan Drexler, Vorsitzender des Turnvereins, freute sich, dass die „neue Heimat“ des TV Hägelberg endlich eingeweiht werden konnte.

Es geht nur gemeinsam

Dieser bedankte sich bei allen Helfern und den Vereinen, hier insbesondere beim inzwischen aufgelösten Hallenbauförderverein und dem Kranken- und Altenpflegeverein, der demnächst Räumlichkeiten im DGH beziehen wird. Auch den vielen ehrenamtlichen Übungsleitern zollte er Respekt. Sein besonderer Dank ging an Ortsvorsteherin Gabriele Kaiser-Bühler, die durch ihren unermüdlichen Einsatz das Projekt federführend mit realisiert hatte. Sichtlich erleichtert, dass die Eröffnung so gut über die Bühne gegangen war, beschwor die Ortsvorsteherin noch einmal die Dorfgemeinschaft: „Es geht nur gemeinsam.“

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