Steinen Reitverein verbreitet einen Hauch Wildwest

So richtig Spaß machte den Teilnehmenden das Wildwest-Geschicklichkeitsturnier auf der Anlage des RV beim Schwimmbad. Foto: Ralph Lacher

Steinen (os). Der Reitplatz des RV Wiesental beim Steinener Freibad war unlängst Schauplatz eines Geschicklichkeitstags für Ross und Reitende. „Wir freuen uns, dass trotz eher mäßigem Wetter und 3G doch eine schöne Zahl von Freizeit-Reitenden kam. Damit bestätigte sich, dass unsere Veranstaltung ein Alleinstellungsmerkmal in der regionalen Freizeitreiter-Szene hat“, sagte Vorsitzender Günter Basler am Rande des Geschicklichkeitstags.

Beim Geschicklichkeitstag unter dem Motto „Cowboy und Indianer“ ging es für die teilnehmenden Duos darum, an verschiedenen Stationen Geschicklichkeit, Gelassenheit und Gehorsamkeit auf lockere, fast spielerische Art unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig waren die zehn Stationen so gestaltet, dass dort Aufgaben zu bewältigen waren, mit denen Ross und Reiter im ganz normalen Alltag auch konfrontiert sind. So mussten die Teams durch Engstellen reiten oder Spuren erkennen.

In Sachen „Wildwest“ warteten Aufgaben wie Lassowerfen, mit Pfeil und Bogen schießen oder Tomahawk-Werfen auf die Teilnehmer.

Die jeweiligen „Leistungen“ wurden von RV-Teams, um Alexandra Volz und Martina Schäfert begutachtet und bepunktet. Die meisten Punkte heimste schließlich Chantal Steger mit ihrem Pferd Gin Tonic ein. 71 von 100 möglichen Zählern ergaben für dieses Duo den Sieg.

Die Stimmung unter den Freizeitreitenden sei bestens gewesen, bilanzierte Günter Basler nach der Veranstaltung zufrieden. Und auch im 270 Mitglieder zählenden RV Wiesental selbst sei die Stimmung gut, so der Vorsitzende. So gab es beispielsweise trotz eines coronabedingt weitgehend lahmgelegten Veranstaltungsbetriebes keine Abmeldungen.

Nachdem im Vorjahr zahlreiche Veranstaltungen vom Reitertag über Lehrgänge bis zu Sommer- und Geschicklichkeitsturnier Corona zum Opfer fielen, werde man in diesem Jahr noch einmal zusammen kommen: Der Verein rechnet fest damit, den Sternritt am 1. November zum Hohe Flum-Turm durchziehen zu können, sagt Basler. Dann werde man an Allerheiligen in gemütlichem Rahmen auf das Jahr 2022 vorausblicken.

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