Steinen Rund um die Uhr zugänglich

Tim Scheer, Filialleiter Moritz Franz und Christian Eschbach bei der Spendenübergabe (von links).                         Foto: Hans-Jürgen Hege

Steinen - Man wünscht es niemandem. Aber alle können in die missliche Lage kommen und einen Herznotfall erleiden, der schnelle und effektive Hilfe erforderlich macht. Gut zu wissen, wie diese Hilfe zu erreichen ist. Und noch besser ist es, wenn man in der Lage ist, gleich vor Ort Rettungsmaßnahmen einzuleiten.

Denn immer gilt: „Je schneller diese beginnen, um so aussichtsreicher ist es, dass sie auch die gewünschten Erfolge zeitigen“, sagt der „Defi-Berater“ Tim Scheer, dessen Firma sich einer effektiven Notfallversorgung verschrieben hat und unter anderem „Wege zum neuen Defibrillator“ (Defi) aufzeigt.

Viele sind diese Wege inzwischen gegangen. Die bedienerfreundlichen Lebensretter sind beispielsweise in der Weitenauer Halle, im Bürgerhaus Hüsingen, im Haus der Sicherheit, bei der Feuerwehr in Endenburg, im Eingangsbereich der Steinenberghalle in Schlächtenhaus, beim Pflegedienst Herbrich, im Rathaus Hägelberg, beim dm-Markt und in der Wiesentalhalle in Höllstein bereits installiert.

2000 Euro investiert

Nun hat sich auch die Filiale der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden am Cornimont-Platz im Selbstbedienungsbereich einen Defibrillator anbringen lassen. Vorstandsmitglied Christian Eschbach sowie Geschäftsstellenleiter Moritz Franz wiesen beim Pressegespräch stolz darauf hin, dass ihr Defibrillator, für den das Geldinstitut rund 2000 Euro ausgegeben hat, das einzige Gerät in ganz Steinen sei, „das der Bevölkerung an sieben Wochentagen rund um die Uhr zugänglich ist.“

Für Tim Scheer, der die Geräte im Einzugsgebiet seines Unternehmens wartet, ist natürlich klar, dass es nicht beim Aufhängen an mit grünen Hinweisschildern markierten Orten bleiben kann und darf. Deshalb bietet er Schulungen für jedermann an, weist Leute ein wie etwa Moritz Franz, den Defi-Ansprechpartner in der Sparkassenfiliale, der sich ehrenamtlich als DRK-Sanitäter engagiert.

Aber grundsätzlich könne man beim Einsatz des Defi nichts falsch machen. Einmal von der Wand genommen und aktiviert, übermittelt das Teil die Vorgehensweise verbal Schritt für Schritt. Man muss im Grunde genommen nur zuhören können. Und vielleicht auch in der Lage sein, die eigene Aufregung in den Griff zu bekommen. Dann klappt es mit der Ersten Hilfe.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Sparkasse der Gemeinde Steinen durch einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 12 000 Euro die Anschaffung von sieben Geräten ermöglicht, um ein flächendeckendes Netz an Defibrillatoren zu schaffen.

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