Benefiz-Aktion in Steinen Strampeln für den guten Zweck

Ralph Lacher
Wie hier Sonja Eiche (links) und Christine Kallfass radelten fünf Frauen fünf Stunden lang für den Verein „Erneuerbare Energien Kleines Wiesental“ im Höllsteiner Fitness-Studio Maxx. Foto: Ralph Lacher

„Wir lassen uns von der doch etwas enttäuschenden Resonanz nicht aus dem Konzept bringen und werden Mitte September einen zweiten Anlauf nehmen“, sagte Heinz Blank über seine Indoor-Cycling-Aktion, die Geld für den Verein „Erneuerbare Energien Kleines Wiesental“ und ukrainische Flüchtlinge generieren sollte.

Von Ralph Lacher

Steinen-Höllstein - Fünf Stunden lang hatte der Indoor-Cycling-Trainer zum Radeln für den Energie-Verein und – eigentlich auch – für die Ukraine-Hilfe eingeladen. Es kamen aber nur fünf Frauen, die fünf Stunden radelten, wobei am Ende lediglich 150 Euro für den Energie-Verein aus dem Kleinen Wiesental zu Buche schlugen.

Die „Sponsoren“ bleiben aus

Doch der Reihe nach: Geplant war im Gymnastik-Kurs-Raum des Höllsteiner Maxx, dass sportive, energie- und umweltbewusste und hilfsbereite Menschen auf den Indoor-Cycling-Rädern im Maxx für einen gewissen Betrag mindestens eine Stunde radeln und die „Rad-Miete“ an den Verein „Erneuerbare Energien“ spenden. Dies war ein Teil der Idee von Blank, die zweite meinte eine Art „Sponsoren-Cycling“.

„Wie bei einem Sponsorenlauf hätten die gefahrenen Kilometer von Unternehmen und Privatpersonen in Höhe von zwei Euro gesponsert werden sollen“, so Blank. Dieses Geld wäre dann an die Ukraine-Hilfe gegangen. Meldungen von „Sponsoren“ blieben aber aus, so dass der Initiator zu einer zweiten Aktion aufrufen will. „Ich denke, der Termin an einem Brücken-Wochenende und in den Schulferien war unglücklich gewählt“, so Blank. Deshalb soll nach den Sommerferien Mitte September ein zweiter Anlauf gemacht werden.

Dann sollen die Ziele, die der 52-Jährige mit der Aktion verband, erreicht werden. Spendengelder sammeln für die Ukraine und den Verein, von dessen Idee Mitglied Blank überzeugt ist – und vor allem zum Nachdenken anregen über die Notwendigkeit, wie jeder Einzelne in diesen unruhigen Zeiten etwas zur Zukunftsgestaltung und -sicherung tun kann.

„Das ist geradezu existenziell wichtig, vor allem für die Zukunft unserer Kinder“, sagt der dreifache Familienvater. Ziel des Vereins „Erneuerbare Energien Kleines Wiesental“, so Blank, sei die Nutzung der im Kleinen Wiesental vorhandenen Ressourcen an erneuerbaren Energieträgern wie Holz, Wasser, Sonne und Wind, um einen konstruktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten und damit auch Modellfunktion zu haben. Und dass die Ukraine Hilfe benötigt, sei unbestreitbar und zweites wichtiges Ziel für ihn Mitte September, so Heinz Blank.

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