Steinen Teure Baustraße in der Kritik

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Zahlreiche Bauausschussmitglieder kritisierten, dass sie über die Errichtung der Baustraße nicht informiert wurden. Sie schafft eine Verbindung vom hinteren Teil des Moosmattwegs zum Wolfischbühl. Foto: Christoph Schennen

Steinen (chs). Einen Sachstandsbericht gab es im Bauausschuss über das Sanierungsgebiet Moosmattweg. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten (Kanalisation und Wasserleitung) im zweiten Bauabschnitt ist laut Martin Gempp vom Bauamt für Sommer 2023 geplant.

Unmut äußerten die Ausschussmitglieder über die temporäre Baustraße, die eine Verbindung schafft vom hinteren Teil des Moosmattwegs bis zum Weg „Im Wolfischbühl“. Über sie erreichen Anwohner, Feuerwehr, Polizei, Pflegedienste und Paketzusteller während der Baumaßnahme den östlichen Teil des Moosmattwegs.

Auch Bäume mussten für Provisorium weichen

Rainer Eiche (SPD) sagte, er habe die Errichtung der Baustraße und die damit verbundene Entfernung von Bäumen „mit Erstaunen“ zur Kenntnis genommen. „Der Bauausschuss wusste davon nichts“, sagte der Genosse. „Und es ist nicht wenig Geld, was für die Baustraße verbraten wird.“ Die Verwaltung beziffert die Kosten für Errichtung und Rückbau der Baustraße auf 113 000 Euro.

Auch Bernd Vosskuhl (CDU) äußerte sich kritisch: „Ich bin überrascht über den schnellen Fortschritt der Baustraße.“ Gempp versicherte, dass die Baustraße nur bis April 2023 benötigt, dann aber zurückgebaut werde. Es sei Aufgabe der Verwaltung, der Baufirma eine Baustraße zu ermöglichen.

Er kündigte außerdem an, dass die Kanalbaumaßnahmen ab dem 16. Januar (nach den Bauferien) fortgesetzt würden.

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