Steinen Trefzer bleibt Ortsvorsteherin

Der neue Ortschaftsrat Endenburg: (von links) Jörg Kernbach, Ralf Herzog, Benjamin Leonhardt, Markus Dreher, Daniela Trefzer, Thomas Forsthuber und Mark Oßwald. Foto: Ines Bode

Steinen-Endenburg - „Wiitermache“, war sich die Endenburger Ratsrunde bei der Frage einig, ob Ortsvorsteherin Daniela Trefzer ihr Amt künftig ausüben wird – im offenen Wahlgang der konstituierenden Sitzung kam ihr das volle Stimmpotenzial der Ratskollegen zu.

Daniela Trefzer dankte für das Vertrauen und sagte, das erfreuliche Ergebnis werte sie als Bestätigung, dass sie in den vergangenen fünf Jahren wohl keinen schlechten Job gemacht habe. Eintracht herrschte weiter bei der Wahl des Stellvertreters: „Stimmenkönig“ Markus Dreher. Die restlichen Sitze konnten Ralf Herzog, Benjamin Leonhardt, Thomas Forsthuber, Mark Oßwald und als Neuzugang Jörg Kernbach für sich verbuchen. Als neues Ortschaftsratsmitglied tritt auch Daniela Trefzer auf, neben der Funktion als Ortsvorsteherin. Deshalb ermunterte sie die Ratsrunde, man möge sie an die neue Option erinnern.

Verabschiedungen

Verabschiedet wurden folglich zwei bisherige Mitstreiter: Heinz Bauer, der sich entschuldigt hatte, brachte sich fünf Jahre mit Engagement im Gremium ein. Auf zehnjähriges Wirken blickt Benno Weißenberger zurück. Beiden galt großer Dank, darin enthalten auch der seitens der Gemeinde Steinen. Trefzer listete viele Projekte auf, welche die Weißenberger-Ära begleiteten, darunter der „Prozess der Verlegung der Buswarte“, das Trinkwasser-Konzept, die Kanalisation in Lehnacker und der Bebauungsplan „Lucken“, das Thema Windenergie, die Hallensanierung nebst Hackschnitzelanlage und vieles mehr. Geißenberger war stets präsent, „hier etwas – da etwas“, und durfte Applaus entgegennehmen, auch aus den Reihen der Zuhörer. Der Verabschiedete selber sagte, er „hatte Spaß und zusammen wurde öbbis g‘schafft“. Zuvor brachte er sich sieben Jahre in Wieslet ein. Er wechselte den Platz hinüber ins Publikum, das wiederum ein waches Auge hat.

Bürgeranliegen

Vorgetragen wurde unter „Bürgeranliegen“ eine Liste kleinerer und größerer Missstände im Ortsgebiet samt öffentlicher Waldbereiche. Trefzer sprach Dank aus: „Ich kann nicht überall sein.“ Eine zweite Liste an Mängeln unterschiedlicher Größenordnung lag beim Thema Haushalt 2020 vor. Trefzer zufolge ist man zum Sparen angehalten, gleichwohl müsse man planen: „Wir haben Bedürfnisse, die es abzuarbeiten gilt.“ . Hinzu komme, dass etwa der üble Geruch aus Straßengullys „unten in Steinen“ eine andere Wertigkeit habe. Schon lange ärgert man sich im Bergdorf über entweichende Gase und klappernde Kanaldeckel. Das Gros der langen Aufzählung barg altbekannte Maßnahmen, etwa die Erneuerung von Eingangsplatten und WC des Rathauses. Noch dieses Jahr erhält der Kindergarten eine neue Zufahrt und den dringenden Heißwasserboiler, versprach Trefzer. Schäden weise ein Boden auf, und die Frage zu Ersatz löste Kernbach als erste Amtshandlung mit einem „ja“: es gehe um Kinder und Jugendliche. Der dortige öffentliche Spielplatz sollte neu gestaltet werden. Die Turnhalle wird neues Gerät bekommen.

Die Wünsche der Anwohner von Kohlgrube und am Hasel bezüglich der Zufahrt könnten sich im Zuge anderer Arbeiten erfüllen, so die Idee. Erneut ging es um die Kamelle „alter Hochbehälter“. Einig war man sich, dass er Löschwasser besitze, folglich erhalten bleiben sollte. Zum Schluss kündigte Forsthuber über 500 Teilnehmer des Feuerwehr-Kreislagers an, die ab 26. Juli eine Woche zu Gast seien.

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