Steinen - Verkehrsplanerin Alexandra Diewald stellte in der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag Überlegungen für eine Querungshilfe über die Bundesstraße B 317 in Höllstein vor.

Demnach könnte eine Verkehrsinsel das Queren der stark frequentierten Straße künftig etwas vereinfachen, indem sie das etappenweise Queren der Straße möglich macht und in der Mitte der Straße eine kleine Verschnaufpause verschafft. Als einzig möglichen Standort hat die Planerin den Bereich auf Höhe des Sägewerks - zwischen Einmündung Neue Straße und Tankstelle - ausgemacht, inmitten der beiden Linksabbiegestreifen dort. Nur hier hat die Straße die nötige Breite, um eine Verkehrsinsel zu platzieren.

Der Linksabbiegestreifen in Richtung Neue Straße selbst werde dadurch kürzer (neue Länge: 19,40 Meter), sagte die Planerin. Es sei jedoch „relativ unkritisch, dort etwas abzuzwacken.“ Die Insel würde als Provisorium auf die Straße aufgedübelt; als weitere Baumaßnahme wäre die Absenkung der Bordsteine nötig. Die möglichen Kosten bezifferte die Planerin auf etwa 25 000 Euro.

„Das ist besser als nichts. Aber nicht das, was sicher ist“, kommentierte Rainer Eiche und sprach sich für eine Bedarfsampel aus. Hier allerdings meldete die Planerin Bedenken an. Solche Ampeln sorgten für erhebliche Behinderungen im Verkehrsfluss, der sich bis über den Kreisel hinaus rückstauen könnte. Diewald bezweifelte, dass das Landratsamt einer solchen Maßnahme zustimmen würde. Die Chancen für eine Verkehrsinsel hingegen seien durchaus gegeben. „Meine Empfehlung ist ganz klar die Querungshilfe in Form einer Verkehrsinsel“, so Diewald. Nun ist es Aufgabe der Gemeinde, die Maßnahme beim Landratsamt zu beantragen. Dabei wolle man zweigleisig fahren, so Bauamtsleiter Dietmar Thurn auf Nachhaken von Rainer Eiche. Die bisherigen Rückmeldungen zur Ampel seien ablehnend.