Steinen „Vom Reden zum Tun kommen“

Markgräfler Tagblatt, 16.05.2018 22:00 Uhr

Steinen (hp). Die Gemeinschaft für ein lebenswertes Dorf möchte, dass es bei der Verkehrsplanung vorwärts geht. Im Namen ihrer Fraktion forderte Ulrike Mölbert am Dienstagabend Bürgermeister Gunther Braun auf, „unverzüglich einen Verkehrsplaner zu beauftragen, der die seit Jahrzehnten vorhandenen Pläne auf ihre Machbarkeit hin überprüft, neue Konzepte einarbeite, um dann gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg diese Planungen zu besprechen, damit diese dann auch in absehbarer Zeit beschlossen und umgesetzt werden können“.

Die Fraktionssprecherin sagte weiter, dass der Kernort dringend entlastet werden müsse und es eines Planes bedürfe, wie Steinen und Höllstein für alle Verkehrsteilnehmer, nicht nur für Autofahrer, verbunden werden sollen.

„Wir werden von den Planungen des Regierungspräsidiums im Wortsinn überrollt, ohne dass Steinen seine Interessen vertritt“, meinte Ulrike Mölbert. Es könne doch nicht sein, dass der Gemeinderat Mittel einstelle, diese nicht abgerufen werden und man bei diesem drängenden Problem über Gespräche nicht hinauskomme. Das werde auch dem Engagement der Bürger, die sich seit langem mit den Verkehrsfragen auseinandersetzen, nicht gerecht.

„Lassen Sie uns endlich vom Reden zum Tun kommen“, forderte Ulrike Mölbert den Bürgermeister namens der Gemeinschaft für ein lebenswertes Dorf auf.

Laut Bürgermeister Gunther Braun gibt es bereits einen festen Termin mit einem Planer. Gegenwärtig sei man dabei, die alten Unterlagen herauszusuchen. Im Zusammenhang mit dem Thema Verkehr sage Bürgermeister Gunther Braun ferner, dass das Regierungspräsidium zugesagt habe, den planerischen Teil der Anschlüsse                Steinens an die L 138 zu übernehmen. Im Zusammenhang mit dem Bau des Kreisklinikums in Lörrach muss die Landesstraße Richtung Steinen an die Bahnlinie verlegt werden.

 
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